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SPECIAL zu J. R. Wards neuer Romanserie »Fallen Angels«

Spannung, Fantasy, Erotik

Feature von Carsten Hansen

Der Erfolg der amerikanischen Autorin J. R. Ward ist sensationell. Als 2005 der erste Band ihrer Black-Dagger-Serie erschien, war nicht abzusehen, wie begeistert die Leser weltweit auf ihre Geschichten reagieren würden. Fünf Jahre und zehn Bände später ist der Name der Autorin eine feste Größe bei allen Vampir- und Fantasy-Fans. Und ein Ende der Reihe ist – zur Freude der begeisterten Leser – nicht in Sicht.

Black Dagger gegen Lesser – ein grausamer Kampf
Die Black-Dagger-Reihe dreht sich um den gnadenlosen Krieg zwischen Vampiren und den so genannten Lesser. Letztere sind seelenlose, menschliche Jäger, die den Blutsaugern schon seit Jahrhunderten auf der Spur sind und sich nun anschicken, den bevorstehenden Showdown zu gewinnen. Um ihrer vollkommenen Vernichtung zu entgehen, gründen sechs Vampire die Bruderschaft Black Dagger. Ihrem Anführer Wrath sind sie treu ergeben.
Wards Blutsauger sind durchweg sympathische Figuren, die Witz und Esprit haben und vor allem unverschämt gut aussehen. Insbesondere Wrath ist nicht nur ein furchtloser Kämpfer, sondern auch ein Beau und heißblütiger Liebhaber. Als er sich um Beth, die Tochter eines getöteten Bruderschaftskämpfers kümmert, entbrennt in ihm eine leidenschaftliche Liebe zu der jungen Vampirin. Und Leidenschaft ist hier durchaus wörtlich gemeint, denn die beiden sind sich nicht nur platonisch zugetan – auch das schildert J. R. Ward gekonnt und detailreich.

Eine neue Serie ist geboren
J. R. Ward versteht es auch in ihrer neuen Serie „Fallen Angels“ Spannung, Fantasy und Erotik miteinander zu verschmelzen. Wieder geht es um den archaischen Kampf des Bösen gegen das Gute: Seit Menschengedenken rauben Dämonen den Erdenbürgern die Seele und jagen sie in die Verdammnis. Unterstützung bekommen die Menschen von schlagkräftigen Engeln. Die Erde ist Schauplatz des immerwährenden Showdowns zwischen Engeln und Dämonen, die um nichts Geringeres kämpfen als das Schicksal der Menschheit. Der Anpfiff erfolgt jeweils bei der Geburt eines Menschen, Abpfiff ist der Tod. Am Ende wird ausgezählt, welche Seite die Seele für sich verbuchen kann: das Gute oder das Böse!

Die Entscheidungsschlacht
Der Krieg um die Seelen dauert nun schon so lange, wie Menschen existieren. Zu lange, finden Engel und Dämonen. Deshalb soll der seit Jahrhunderten tobende Kampf ein für alle Mal entschieden werden. Beide Seiten beschließen, einen finalen, alles entscheidenden Wettkampf auszutragen:
„Statt einem endlosen Aufmarsch von Menschen blieben noch sieben Seelen im Ring um Gut und Böse ... sieben Chancen, um festzustellen, ob die Menschheit gut oder schlecht war. Ein Unentschieden war nicht zulässig, und es ging um ... alles. Falls das Dämonenteam gewann, durfte es das Stadion und alle Spieler behalten, die es jemals gab oder geben würde. Und die Engel würden auf ewig zu ihren Sklaven ... Sollten die Engel gewinnen, würde die gesamte Erde zu einem einzigen Heiligabend werden, überrollt von einer alles umfassenden Woge von Glück...“

Der menschliche Spielmacher
Die Erde wird einmal mehr zum Schlachtfeld überirdischer Mächte. Ein menschlicher Quarterback soll „die sieben Bälle spielen“, das heißt: Er muss die sieben Menschen vor den sieben Todsünden retten. Kein leichtes Spiel für Jim Heron, der auf einer Baustelle tödlich verunglückte, danach direkt im Himmel landete und nun von den Engeln über die Abmachung mit den Dämonen informiert wird. Dass ausgerechnet er es sein soll, der nicht nur sieben Leben, sondern gleich die ganze Menschheit retten soll, kann er kaum glauben. Ob er will oder nicht, er muss zurück auf die Erde und diese vor einer düsteren Zukunft bewahren. Der erste Mensch, um den er sich kümmern muss, ist ausgerechnet ein skrupelloser Chef namens Vin diPietro.

Die Versuchung
DiPietro ist eigentlich ein guter Kerl mit leichten Fehlern und einer Schwäche für Frauen und Geld. Dass seine Geschäfte nicht immer ganz legal sind, stört ihn nicht, solange sie Erfolg versprechen und seine Anziehungskraft verstärken. Insbesondere die attraktive und verführerische Devina, deren optischen Reizen er sich nicht entziehen kann, will er dauerhaft an sich binden. Bis ihm die herzensgute Marie-Terese begegnet. Der Kampf kann beginnen, denn wie sich bald herausstellt, ist Devina ein Dämon, der Vin bereits fest in seinen Fängen hat. Viel Arbeit also für Jim und seine himmlischen Helfer.

Spannung bis zur letzten Seite
Wie schon mit ihrer Black-Dagger-Serie dürfte sich J. R. Ward auch einer große Leserschaft gewiss sein, wenn die „Fallen Angels“ zum Kampf des Guten gegen das Böse antreten. Man könnte meinen, es habe auch irgendwie mit Magie zu tun, wenn Ward schon auf der ersten Seite die Leser tiefer und tiefer in das Buch hineinzieht. Schon beim ersten Band ihrer neuen Reihe mit dem Untertitel „Die Ankunft“, kann man diesem Sog nicht widerstehen. Wird Jim seine Titanenaufgabe bewältigen? Hat er überhaupt eine Chance? Ward lässt den Leser nicht mehr los! Ihre bewährten Mittel dabei sind: Fantasie, Witz und – nicht zuletzt – jede Menge Erotik.

Carsten Hansen
(Literaturtest)
Berlin, Februar 2010

Fallen Angels - Die Ankunft Blick ins Buch

J. R. Ward

Fallen Angels - Die Ankunft

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