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James Patterson »Sonntags bei Tiffany«

SPECIAL zu James Patterson »Sonntags bei Tiffany«

Liebe heißt: Nichts kann zwei Menschen trennen

Rezension von Manuela Haselberger

Der amerikanische Bestsellerautor James Patterson lässt sich nicht auf ein Genre festlegen, mal schreibt er spannende Psychothriller, dann wieder romantische Liebesromane, sicher ist bei jedem Buch nur: Es landet mit größter Wahrscheinlichkeit auf der New Yorker Bestsellerliste, meist sogar auf Platz eins. Mit weniger gibt sich James Patterson nicht zufrieden und seine Leser auch nicht.

Gestatten: Michael, ein wunderbarer Freund
Sein neuester Roman „Sonntags bei Tiffany“ erzählt von einer wunderbaren Freundschaft zwischen dem kleinen, vierjährigen Mädchen Jane und ihrem imaginären Freund Michael. Jane besitzt alle Spielsachen der Welt, es mangelt ihr auch sonst an nichts, außer an einer liebevollen Mutter, die Zeit zum Spielen und Lachen hat.

Kein Wunder, dass sie sich freut als Michael eines Tages auftaucht, schließlich wissen Kinder es schon lange: Unsichtbare Tröster und Weggefährten sind weiter verbreitet als man denkt. Glücklicherweise haben sie keine festen Arbeitszeiten und sind rund um die Uhr zur Stelle. Auf keinen Fall würde Jane sonntags auf ihr Eis zusammen mit Michael im Café des St. Regis Hotels verzichten wollen. Dass die Mutter regelmäßig schimpft, wenn sie zwei Eisbecher zahlen muss: geschenkt!

„Ich vermisse dich jetzt schon“
Nie hätte Jane geglaubt, dass sich Michael ausgerechnet an ihrem neunten Geburtstag von ihr verabschiedet. Doch seine Aufgabe ist erfüllt und die meisten Kinder erinnern sich schnell nicht mehr an ihren imaginären Freund. Bei Jane ist das anders. Selbst mit zweiunddreißig Jahren ist Michael fester Bestandteil ihrer Gedanken.

Beruflich ist Jane längst auf der Karriereleiter empor geklettert, übernimmt Managementaufgaben in der Firma ihrer Mutter und ist gerade dabei, ihren eigenen Film zu drehen (übrigens ein Stück über ein kleines Mädchen und ihre Freundschaft zu einem Unsichtbaren), als sie eines Tages auf der Straße wundersames begegnet. Ein Mann in der Menge hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit ihrem alten Kinderfreund. Kann es sein, dass sie nach so vielen Jahren Michael wiedertrifft? In der Realität? Oder flüchtet sie sich als Erwachsene in ihre alten Wunschvorstellungen, weil ihre Beziehung zu ihrem derzeitigen Freund nur mit katastrophal zutreffend beschrieben werden kann?

Großes Kino in Buchformat
James Patterson beschreibt Jane und Michaels ergreifende Liebesgeschichte aus wechselnder Perspektive. Sehr geschickt spielt er mit der Phantasie der Leser. Ist Michael ein Engel, vielleicht von Beruf Schutzengel? Oder wird er tatsächlich mit zunehmendem Alter eine reale Person?

Leser, die sich gerne träumend in den Liebesromanen von Nicholas Sparks oder Marc Levy verlieren, werden die Beziehung zwischen Jane und Michael mit großem Wohlgefallen verfolgen, und genießen, wie aus imaginärer Freundschaft eine große Liebe wird. Ganz ohne Schmerz? Natürlich nicht, sonst wäre es ja kein ganz großes Kino im Buchformat – und das ist dieser Roman mit Sicherheit!

Manuela Haselberger
(bookinist)
Geislingen, September 2008

Sonntags bei Tiffany Blick ins Buch

James Patterson

Sonntags bei Tiffany

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