Jodi Taylor: Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv

Jodi Taylor über ihr neues Buch »Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv«

Wussten Sie, dass Jodi Taylor Chrysantheme nicht aussprechen kann?

Jodi Taylor
© Accent Press
Eine kurze Biographie:
Ich bin klein, arm und verwirrt und außerdem die schlechteste Autofahrerin der Welt. Bis vor kurzem habe ich in der Türkei gelebt und der einzige Grund, warum ich nie einen schweren Unfall hatte, ist der, dass die Türken selbst alle schreckliche Fahrer sind und mich immer verfehlt haben.
Von 1993 bis 2007 war ich die Verwaltungschefin der Bibliotheken von North Yorkshire County. Ich war für eine explosive Mischung aus Gebäuden, Fahrzeugen und Mitarbeitern verantwortlich und alles ging immer schief, jeden einzelnen Tag.
Ich habe England verlassen, um ein Hotel in der Türkei zu führen, wo immer noch jeden Tag alles schief ging, aber jetzt in einer fremden Sprache.
Ich ging leider auf eine sehr angesehene Schule, auf der einige der Themen, über die ich schrieb, mit Missbilligung gestraft wurden. Mein Beitrag für den Poesie-Wettbewerb wurde abgelehnt, weil Kannibalismus, so sagten sie, nicht ganz angemessen war.
Meine Hobbys sind Zeichnen und Malerei und es fällt mir wirklich schwer, zu sagen, in welchem von beiden ich schlechter bin.

Warum sind Sie Schriftstellerin geworden?
Der Drang zu schreiben wurde zu groß.

Woher kommen die Ideen zu Ihren Romanen?
Von überall. Die Ideen hören nie auf.

Welche Art von Geschichten schreiben Sie derzeit?
Eine neue Die Chroniken von St. Mary's-Kurzgeschichte und Dark Light, die Fortsetzung zu White Silence – ein übernatürlicher Thriller.

Wer sind Ihre Lieblingsschriftsteller/-innen? Und warum gerade diese?
JRR Tolkien, Christopher Brookmyre, Neal Stephenson, Matt Beaumont, Jane Austen, Charlotte Bronte, Sir Terry Pratchett, Kate Atkinson. Weil sie alle unglaubliche Geschichtenerzähler sind.

Welche Bücher haben Sie zuletzt gelesen?
The Long Divorce – Edmund Crispin. Snow Crash – Neal Stephenson. The King Must Die – Mary Renault.

Wie würden Sie Ihre Lebensphilosophie beschreiben?
Iss den Nachtisch immer zuerst. Du weißt nie, wann das Unglück dich heimsucht.

Was tun Sie wenn Sie nicht gerade schreiben?
Ich schreibe immer. Wenn ich nicht schreibe, testet mein Verleger kreative Anwendungen von Elektroschocks an mir. Nein, tatsächlich esse ich meistens Schokolade, wenn ich nicht schreibe und denke ans Schreiben.

Fünf Dinge, die wir noch nicht von Ihnen wussten:
Ich würde alles für Schokolade tun. Ich bin zu klein für mein Gewicht. Ich verstehe nicht, warum ich nicht vernünftig rückwärtsfahren kann. Warum die Welt Wespen oder Politiker braucht ist mir ein Rätsel. Ich kann Chrysantheme nicht aussprechen.


Über das aktuelle Buch

Wie würden Sie den Roman in einem Satz beschreiben?
Eine Gruppe zeitreisender Historiker reist in der Zeit zurück, um große historische Ereignisse mitzuerleben.

Was hat Sie zu dem Roman inspiriert?
Eine Liebe zur Geschichte.

Wer ist Ihre Lieblingsfigur in dem Roman und warum?
Mr. Markham, weil ich ihn in jedem Buch umbringen möchte, aber er einfach nicht sterben will.

Welche Szene war am schwierigsten zu schreiben?
Die Konfrontation von Max und Barclay.

Welchen Lesern/Leserinnen wird Ihr Buch gefallen?
Einfach jedem, der der festen Überzeugung ist, dass Regeln nur etwas sind, was andere betrifft.

Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv

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