John Gwynne – Blut und Knochen 1

John Gwynne im Interview zu seinem neuen Buch »Blut und Knochen – Zeit der Schatten«

Wussten Sie, dass John Gwynne mit seinen Söhnen an Wikinger-Schauspielen teilnimmt?

John Gwynne
© Andrew Campbell
Eine kurze Biographie:
Ich bin verheiratet, habe vier Kinder und einen Haufen Hunde.
Ich habe an der Brighton University studiert und doziert und habe einen Abschluss in Kulturwissenschaften.
Zusammen mit meinen drei Söhnen nehme ich an Wikinger-Schauspielen teil.
Ich liebe Geschichte, Mythologie und alles, was mit Fantasy zu tun hat.

Warum sind Sie Schriftsteller/Schriftstellerin geworden?
Es begann als Hobby. Seitdem war es eine unglaubliche Reise.

Woher kommen die Ideen zu Ihren Romanen?
Meine Inspirationen sind größtenteils Mythologien und die Geschichte.

Welche Art von Geschichten schreiben Sie derzeit?
Ich schreibe den dritten Teil meiner aktuellen Serie, Blut und Knochen. Es ist ein epischer Fantasy-Roman, dessen Welt dem europäischen Mittelalter gleicht.

Wer sind Ihre Lieblingsschriftsteller/-innen? Und warum gerade diese?
Tolkien. Er hat meine Liebe zu Fantasy entfacht und sein Schreibstil hat eine Qualität, die ich bisher noch nirgendwo anders finden konnte.
David Gemmell. Schnelle Action und imperfekte, glaubhafte Charaktere.
Bernard Cornwell. Der Meister von Kampfszenen, der aber auch wunderbare Charaktere schreibt, die ich gerne als Freunde hätte.

Welche Bücher haben Sie zuletzt gelesen?
Gerade lese ich Cold Iron von Miles Cameron. Es ist brillant.

Wie würden Sie Ihre Lebensphilosophie beschreiben?
Leben und leben lassen. Carpe diem.

Was tun Sie wenn Sie nicht gerade schreiben?
Zeit mit meiner Familie verbringen – Burgen besichtigen, Strandspaziergänge oder Wikinger-Schauspiele.


Über das aktuelle Buch

Wie würden Sie den Roman in einem Satz beschreiben?
Eine epische Geschichte, in der die Menschheit ins Kreuzfeuer eines Krieges zwischen Engeln und Dämonen gerät.

Was hat Sie zu dem Roman inspiriert?
Die Volsunga-Sage, Atilla der Hunne und der Untergang des Römischen Imperiums.

Wer ist Ihre Lieblingsfigur in dem Roman und warum?
Drem, weil er auf meinem jüngsten Sohn basiert. Drem ist auf dem autistischen Spektrum und seine Eigenart und sein anderer Ansatz, Probleme anzugehen, sorgen für einen interessanten Hauptcharakter.

Welche Szene war am schwierigsten zu schreiben?
Für mich gibt es keine Szenen, die schwierig zu schreiben sind, sobald ich erst einmal zum Schreiben komme. Dafür allerdings die Zeit zu finden, ist schwierig. Das Leben ist hektisch genug und meine Familie hat sehr hohe Ansprüche. Außerdem bin ich ein Experte im Prokrastinieren :)

Welchen Lesern/Leserinnen wird Ihr Buch gefallen?
Hoffentlich Leuten wie mir :) – Leute, die episches Fantasy im Stil von Tolkien und Gemmell mögen, die aber auch ein Interesse an Geschichte haben, wie Leser von Bernard Cornwell oder Conn Iggulden.
Leute, die fantastische Charaktere mögen, die sich trotzdem real und glaubhaft anfühlen. Wie ganz normale Leute, die in außergewöhnlichen Situationen stecken.

Fallen Ihnen Bücher ein, die mit Ihrem Roman verglichen werden könnten?
So etwas fällt mir sehr schwer. Ich habe schon oft Vergleiche mit David Gemmell gesehen, was für mich eine große Ehre ist. Auch George R.R. Martin wurde schon erwähnt, weil wir beide mehrere Charaktere als Erzähler haben und sich in unseren Handlungen politische Intrigen und Actionszenen abwechseln. Außerdem scheuen wir beide nicht davor zurück, wichtige Charaktere sterben zu lassen. Es ist ein großes Lob, im gleichen Satz mit Martin oder Gemmell genannt zu werden! :)

Ein Gruß an Ihre LeserInnen:
Ich habe es schon seit ich mich erinnern kann geliebt zu lesen. Bücher waren schon immer meine Freunde und haben mich zu neuen Welten und neuen Charakteren geführt. Sie waren mein Rückzugsort und meine Freudenspender.
Ich hoffe, dass meine Bücher das auf die ein oder andere Art auch erreichen – dass sie Leser mit auf eine emotionale Reise in eine andere Welt nehmen. Wo der Himmel blauer und das Blut röter ist. Wo die Einsätze größer sind und Leben und Tod auf Messers Schneide stehen, sodass das Herz dir bis zum Hals schlägt.
Ich werde wohl auf immer erstaunt darüber sein, dass meine Bücher tatsächlich gedruckt wurden und bin den Lesern da draußen so dankbar, dass sie diesen Traum wahr gemacht haben. Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer und hoffe, dass ihr mit mir dabei sein werdet.

Wahrheit und Mut,
John

Die Zeit der Schatten - Blut und Knochen 1

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