Schluss mit dem Mental Load!

Corona offenbarte, wie es um die Gleichberechtigung steht: Die Krise schickte manche Frauen zurück in die 50er Jahre und zeigte, dass es meist die Mütter sind, die sich in der Familien-Organisation aufreiben. Während so manche Mama die Kinder beschulte, bekochte und über Medienzeiten diskutierte, blieben ihr Erwerbsjob und sie selber auf der Strecke. So legte der Lockdown offen, was schon länger schief läuft. Unsere stereotypen Geschlechterrollen führen dazu, dass sich Frauen zwischen Care-Arbeit und Erwerbstätigkeit aufreiben, während es Männern oft besser gelingt, sich abzugrenzen und die Homeoffice-Tür hinter sich zu schließen. Haushalts-Kleinklein sowie die Denk- und Organisationsarbeit bleiben dann schnell an den Müttern hängen, was zu einer besonders hohen mentalen Belastung führt.

Es ist nicht leicht für Frauen, sich aus dieser Rolle zu befreien. Aber es muss sich etwas ändern!

Laura Fröhlich weiß, was Mütter auf die Palme bringt – und was der eigene Perfektionismus damit zu tun hat. In ihrem wegweisenden Ratgeber schildert sie emotional und nahbar, wie der Mental Load entsteht und warum es sich lohnt, gemeinsam mit dem Partner nach fairen Lösungen zu suchen. Mit klugen Analysen, smarten Strategien und schnell umsetzbaren Tipps bringt sie Partnerschaften wieder auf Augenhöhe!

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Laura Fröhlich

Laura Fröhlich ist Journalistin, Bloggerin, Buchautorin und Expertin für das Konzept Mental Load. Sie hat den erfolgreichen Blog www.heuteistmusik.de gegründet, der sich mit feministischen Themen wie Mental Load und finanzieller Unabhängigkeit für Frauen beschäftigt.

Ihre Blog-Texte werden monatlich von hunderttausenden Müttern gelesen - sie schreibt klug, witzig, empathisch und auf Augenhöhe. Mit ihrer »Müttersprechstunde« bei Instagram und Facebook ist sie zudem Anlaufstelle und Moderatorin für die großen und kleinen Sorgen vieler Mütter.

Mit ihren Webinaren und Workshops zum Thema Mental Load möchte die Expertin das wichtige Thema in die Öffentlichkeit bringen und auf die mentale Belastung und die negativen Auswirkungen hinweisen sowie mögliche Lösungswege aufzeigen. Mehr Infos zu ihrem Angebot gibt es unter www.froehlichimtext.de. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart.

Laura Fröhlich über ihr Buch

Vier Fragen an Laura Fröhlich

1

Mental Load – was verbirgt sich hinter diesem Begriff?

Mental Load bedeutet, an all die einzelnen Aufgaben zu denken, die im Familien-Alltag anfallen, sie zu planen und zu konzeptionieren. »Wenn ich es nicht mache, macht es keiner«, denken sich viele Mütter dabei. Es ist eine Masse an Kleinigkeiten, die einen ganzen Rattenschwanz an Arbeitsschritten nach sich ziehen, die aber nötig sind, damit der Alltag funktioniert und alle gut versorgt sind. In den meisten Familien ist traditionell die Mutter für diese Familien-Organisation zuständig, weshalb die mentale Belastung meist ein weibliches Problem ist.

2

Viele Partner äußern: »Hättest du doch was gesagt!« Was ist denn daran schlimm?

Die Frage ist, warum Jemand darum gebeten werden sollte, in seinem eigenen Haushalt tätig zu werden! Wer eine Aufforderung oder eine Bitte braucht, um staubzusaugen, Essen zu machen oder sich um die Kinder zu kümmern, fühlt sich dafür nicht zuständig, sondern sieht sich als Assistent der »Projektleiterin Haushaltsführung«. Dieser Satz ist das Sinnbild für viele Mütter, die das Gefühl haben, dass Küche und Kinder vor allem in ihren Aufgabenbereich fallen, selbst dann, wenn sie erwerbstätig sind oder gerade Wochenende ist.

3

Corona setzt viele Familien unter starken Druck. Warum lohnt es sich, gerade jetzt über Mental Load zu reden?

Die Corona-Krise zeigt, dass sich die Mütter für den Haushalt und die Familien-Organisation verantwortlich fühlen: Sie kümmern sich um das Homeschooling, machen Essen, beschäftigen die Kinder – und die Ersten denken schon darüber nach, ihren Beruf aufzugeben, weil sie die Menge an Arbeit nicht mehr bewältigen können. Konflikte in der Beziehung sind die Folgen von Mental Load, und in der Krise spitzt sich das alles noch zu. Daher ist genau jetzt der Zeitpunkt, um über den Frust zu reden und gemeinsam eine Lösung zu finden, mit der beide Elternteile zufriedener sind.

4

Wem legen Sie dieses Buch unbedingt ans Herz?

Es ist ein Buch, das fast jede Mutter betrifft, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung. Wer den Kopf und die To-do-Listen voll hat und kein Ende der Arbeit erkennen kann, wer müde und erschöpft ist und meint, das Pause-Machen verlernt zu haben, kann mit diesem Buch den richtigen Weg einschlagen, um der mentalen Belastung zu entkommen. Am besten lesen es auch viele Partner, um zu verstehen, was hinter dem Problem steckt. Die Schuld tragen nicht zu bequeme Männer oder perfektionistische Frauen, sondern unsere traditionelle Sozialisierung und stereotype Rollenbilder. Wer das einmal verstanden hat, beginnt, die Arbeitsaufteilung neu zu durchdenken.

Zusatzmaterial zum Buch

Die Revolution beginnt zuhause, und Care- und Denk-Arbeit wird neu fairteilt!

Laura Fröhlich weiß, wie Familien-Organisation funktioniert und möchte viele Paare dazu inspirieren, den Mental Load zu teilen und ein zufriedeneres und gleichberechtigteres Familienleben führen zu können.

Dazu gibt sie auch praktische Hilfestellung, u.a. mit einer Steuerboard-Liste, die dabei hilft, die Aufgaben in der Familie gerecht zu verteilen. Hier kostenlos herunterladen! In dem Video unten erklärt Laura Fröhlich, wie die Steuerboard-Liste funktioniert.

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Weitere Tipps, Materialien und die Anmeldung für den "Newsletter gegen Mental Load" finden Sie auf dem Blog der Autorin. Gleich anmelden und alle zwei Wochen Tipps gegen die mentale Belastung erhalten!

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