Leserstimme zu
Zeckenbiss

Tödliche Wut

Von: Das Echo vom Alpenrand
30.09.2018

Erst ein Mord an einer deutschen Touristin in der Toskana und kurze Zeit später ein zweiter Mord an einem ehemaligen Richter in Berlin. Aber das ist erst der Anfang und in beiden Fällen gibt es weder einen schlüssigen Hinweis auf den Täter noch auf ein Motiv. Erst durch die Initiative der Ehefrau des getöteten Richters, die in seinen alten Gerichtsakten nach Anhaltspunkten für ein mögliches Mordmotiv sucht, zeigt sich, dass es wohl einen Zusammenhang zwischen den brutalen Morden geben muss. Verzweifelt sucht sie gemeinsam mit dem Ehemann des ersten Opfers nach dem entscheidenden Hinweis der sie auf die Spur des Täters bringt. Dabei stoßen sie auf die Akte eines Jugendlichen, der schon häufiger mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Doch dieser sitzt zur Zeit im Gefängnis und kommt daher als Täter nicht infrage. Trotzdem weisen alle Indizien darauf hin, dass er eine Schlüsselrolle in dem Fall spielt und ihnen wird klar, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt bevor es das nächste Opfer geben wird. FAZIT Eine brisante Geschichte, die sich zu einer tragischen Gratwanderung entwickelt, in der es nur Verlierer geben kann.