Leserstimme zu
Die Saphirtür

Gänsehautfaktor und überraschende Wendungen

Von: peel
21.10.2018

Die "Saphir Tür" von Stefanie Lasthaus ist im Heyne-Verlag als Roman erschienen. Persönlich dachte ich beim Lesen eher an eine Fantasy-Geschichte, die einen zeitlichen Rahmen aus dem Jahr 1957 in England mit einer damals typischen "Gouvernanten", hierzulande wäre die Hauptprotagonistin Isla eine Hauslehrerin gewesen und es werden dementsprechend auch die Einstellungen, Verhaltensweisen und Erwartungshaltungen aller beteiligten Personen beschrieben. Die Saphirtür, die Isla kurz nach Antritt ihrer Stelle im Hause der Austins, findet, führt sie in eine andere, unheimliche, teilweise abenteuerliche, spannende, "Gut gegen Böse", Abgründe auftuende Welt, die fernab des realen Lebens spielt. Das etwas im Hause der Austins nicht stimmt, wird allein schon durch das Schlafverhalten ihres Zöglings Ruby deutlich, zu der sich Isla sofort hingezogen und damit auch verantwortlich fühlt. Es gibt Geheimnisse, die es aufzudecken gilt, damit am Ende der "böse Zauber", der Ruby fesselte, gelöst und alles in ein Happy-End sich wandeln kann. Dieser Roman ist sehr fantasievoll und spannend zu gleich. Meine Meinung wurde absichtlich so verfasst, dass kein "Vorsicht Spoiler!" verwendet werden musste und jeder, der das Buch noch nicht kennt, noch die ganze Geschichte vor sich hat zum lesen … Mir hat dieses Buch erstaunlich gut gefallen!