Leserstimme zu
Best of Low Budget Häuser

für Bauinteressenten kostensparende und doch qualitative und einfallsreiche Bauten

Von: Michael Lausberg aus Doveren
23.10.2018

Thomas Drexel ist einer der meistgelesenen Architekturbuchautoren des deutschsprachigen Raums. Er hat schon die Bücher „Top 50 Umbauten“ oder „Gartenhäuser“ veröffentlicht. In diesem Buch stellt er eine Sammlung von den besten 50 Häusern vor, die „in ihrer ganz unterschiedlichen Art perfekt anspruchsvolle Architektur mit hohem Wohnerlebnis und niedrigen Kosten verbinden“. (S. 7) Die hier vorgestellten Häuser sind zum großen Teil aus der BRD und Österreich, aber auch in Europa und den USA. Dies sind Häuser, die geeignet sind für Singles, Familien oder Alleinerziehende, unterschiedlich und einzigartig in der Größe, Bauformen und Architekturstil. Die gemeinsame Klammer der Häuser sind die kostensparenden Faktoren beim Bau. Jedes Haus wird auf ca. sechs Seiten in einzelnen Kapiteln porträtiert. Aufnahmen und Pläne zeigen die äußere Gestalt, Innenräume und die verwendeten Materialien. Eine kurze Auflistung von Baudaten mit Angaben wie: Standort, Fertigstellungsjahr, Grundstücksgröße, Wohnfläche, Bruttorauminhalt, Baukosten, Heizenergiebedarf/Jahr, um den Leser über mögliche Entlastungen der Budgetierung zu informieren. Vom preisgünstigen Anbau für 20.000 Euro bis zum Loft-Einfamilienhaus mit Begrünung für 300.000 EURO reichen die Projekte. Im Anhang findet man noch die Adressen der Architekten und Planer sowie die Bildnachweise. Die hier vorgestellten Häuser stellen für Bauinteressenten kostensparende und doch qualitative und einfallsreiche Bauten vor. Die Adressen der Architekten und Planer sind hinten im Buch verzeichnet, mit Adresse und Internetkontakt. Die angegebenen Kosten beziehen sich unter Einbeziehung von Kostensteigerungen auf das Jahr 2018, Grundstückskosten und Gartenanlage sind allerdings nicht eingerechnet. Es gibt sicherlich an der einen oder anderen Stelle bessere ökologische Materialien, die aber natürlich den Preis anheben. Ob nun die Differenz der Arbeitslöhne der jeweiligen Gegend berücksichtigt wurden, geht aus dem Buch nicht hervor.