Leserstimme zu
Die Hirnforscherin, die den Verstand verlor

Guter Einblick

Von: Liskeen
10.11.2018

Barbara Lipska, selbst Neurowissenschaftlerin bekam vor Jahren die Diagnose Hautkrebs. Diese endlich üerstanden geglaubt bekommt sie bereits den nächsten Schlag- Metastasen im Gehirn. Die Autorin spricht von den wohl schlimmsten 2 Monaten ihres Lebens, in der sie eine völlige Wesensveränderung mitmachen musste und mit dieser schrecklichen Diagnose versuchen musste umzugehen. Sie erzählt über Zwänge, die sich rasch entwickelten, Orientierungsstörungen und Sichtfeldausfälle. Die Ärzte fanden insgesamt 18 Tumore in ihrem Gehirn und als Neurowissenschafler wusste Frau Lipska welche Prognose diese Diagnose haben wird. Als eine Art Roman nimmt die Autorin den Leser durch diese schwere Zeit, schreibt dabei eher sachlich und wenig über die eigenen tiefen Emotionen. Dennoch kann man selbst mitempfinden, wie es der Autorin in bestimmten Situationen ergangen sein muss. Obwohl das Buch im Roman- Stil geschrieben wurde gibt es wichtige und interessante Informationen über den Hirntumor und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten. Mir hat das Buch gut gefallen und ich konnte es mit etwas mehr Wissen und auch Verständnis weglegen. Dennoch hätte ich mir etwas mehr Inhalt vom Ersteren gewünscht und auch die einzelnen Behandlungsmethoden hätten für mich etwas mehr Raum haben können. Auch wenn mir das Buch gut gefallen hat empfinde ich es mit 22 Euro als zu teuer für das, was man bekommt. Daher gibt es einen Stern Abzug.