Leserstimme zu
Was bleibt, sind wir

Eine emotionale, packende und leidenschaftliche Liebesgeschichte, die mich ein wenig an Miss you von Kate Eberlon erinnert, mich jedoch auf völlig verschiedene Weise von sich überzeugen konnte.

Von: Sophia's Bookplanet
25.11.2018

Bereits wenige Seiten nach Beginn des Buches erfasste mich ein unheilvoller Schauder. Lucy erzählt uns ihre und Gabes Geschichte in der Vergangenheit, von ihrer ersten Begegnung an bis zu ihrer Gegenwart. Und sie und Gabe haben vieles durchmachen machen, vieles gemeinsam erlebt, vieles aber auch getrennt durchstehen müssen. Ihre Geschichte mag möglicherweise zerstückelt wirken, bildet jedoch mit jedem kleinsten Einblick in Lucys Gefühle ein wundervolles Bild. Diese Geschichte bringt unheimlich viele Hoch und Tiefs mit sich, die ich auf die Schnelle nicht alle benennen könnte. Ich hatte befürchtet, dass ich Lucy ab einem gewissen Punkt, der bereits früh angekündigt wird, nicht mehr mögen könnte. Doch das ist niemals der Fall gewesen. Ich konnte ihre Motive zu jedem Zeitpunkt und gerade zu schmerzhaft nahe nachvollziehen. Dieses Buch ist mehr als eine Liebesgeschichte, denn wie Lucy und Gabe am 11. September, zeigt und lässt und dieses Buch fühlen, wie bedeutend unsere Leben doch sind und wie schnell es doch enden kann, ohne dass wir etwas dagegen tun können. Die Beziehung von Lucy und Gabe, welche durch die Distanz nur noch enger und leidenschaftlicher. Zu Beginn glaubte ich, nur schwer in die Geschichte hinein kommen zu können, doch dann sind die Seiten nur so an mir vorbei geflossen, bis ich die letzte unter Tränen umgeblättert habe. Fazit: Eine emotionale, packende und leidenschaftliche Liebesgeschichte, die mich ein wenig an Miss you von Kate Eberlon erinnert, mich jedoch auf völlig verschiedene Weise von sich überzeugen konnte. Mit Gänsehaut, Herzrasen und Tränen in den Augen habe ich dieses Buch gelesen und in mein Herz geschlossen.