Leserstimme zu
Der Dornenmörder

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Ein spannender Thriller, der sich langsam aufbaut und am Ende überrascht.

Von: Die wirklich wichtigen Dinge Blog
12.12.2018

Ein Killer tätowiert seine Opfer offenbar mit einem Dorn. Er ritzt den Frauen vor deren Tod Bilder in die Haut, deren Bedeutung zunächst unklar ist. Das Martyrium der Frauen dauert so lange, bis er sein Kunstwerk vollendet hat. Die Liverpooler Detectives Ruth Lake und Greg Carver sind mit den Ermittlungen betraut und tappen ziemlich im Dunklen. Die Charaktere Ruth Lake und Greg Carver entfalten sich im Laufe des Buches. Die Vorstellung dieser beiden, ihrer Beziehung zueinander und ihrer Geheimnisse und Probleme ist ein zentraler Punkt in diesem Roman. Eine Weile hatte ich das Gefühl, dass dies sogar wichtiger war, als die Kriminalgeschichte an sich. Die Ermittlungen zum Fall des Dornenkillers sind langwierig, er hat schon fünf Frauen ermordet und scheint eine besondere Verbindung zu Detective Greg Carver zu haben. Dieser scheint an den erfolglosen Ermittlungen zu Grunde zu gehen. Der Anfang des Buches ist sehr gut gelungen. Eine Frau steht über dem leblosen Körper eines Mannes, eine Waffe in der Hand. Man wird mitten in die Situation hinein geschmissen und muss erst einmal ordnen, was dort passiert sein kann und wer jetzt hier eigentlich zu den Guten gehört und wer zu den Bösen.