Leserstimme zu
Eine kurze Geschichte der Menschheit

Sehr lehrreich und informativ

Von: Bambisbuechersammlung
29.01.2019

Der Gesichtsprofessor an der Universität Jerusalem hat mit „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ ein Sachbuch geschaffen, welches äußerst lehrreich und nicht umsonst ein Bestseller geworden ist. Yuval Noah Harari erzählt auf 500 Seiten chronologisch die Geschichte der Menschheit. Aufgeteilt in 4 teilen geht er auf die kognitive Revolution, die landwirtschaftliche Revolution, die Vereinigung der Menschheit und die wissenschaftliche Revolution ein. Von einem unbedeutenden Tier hat sich der Mensch innerhalb von 70.000 Jahren zu einer Spezies entwickelt, die die Fähigkeit besitzt, Schöpfer aber auch gleichzeitig Zerstörer zu sein. Harari arbeitet Stück für Stück die Entwicklungsgeschichte des Menschen auf und berichtet neben der Entstehung der Sprache, dem Geld und verschiedener Religionen oder der Entdeckung von Amerika und Australien, auch von der Massentierhaltung, der Zerstörung der Natur und Vernichtung von anderen Lebenswesen durch den Menschen. Neben den erwähnten Themen, werden noch viele weitere interessante Punkte behandelt. Harari hat eine sehr angenehme Schreibweise. Obwohl er zum Teil über sehr schwierige Themen geschrieben hat und in diesem Buch sehr viel Inhalt vorhanden ist, las sich das Buch trotzdem sehr flüssig. An einigen Stellen hat Harari seine Meinung eingebracht, die einen teilweise zum Schmunzeln brachte. Jedoch hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, dass er uns mit seiner Meinung von etwas überzeugen oder beeinflussen möchte. Die letzten Abschnitte des Buches fand ich ganz besonders interessant, denn dort berichtet Harari nicht nur von dem was schon geschehen ist, sondern lässt einen in die Zukunft blicken und stellt Vermutung darüber auf, was auf uns zukommen könnte. Ich kann dieses Sachbuch auf jeden Fall weiterempfehlen.