Leserstimme zu
Fahr zur Hölle

Ab auf die Rennpiste

Von: tinaliestvor.de
12.02.2019

Mit „Fahr zur Hölle“ begeben wir uns ins Rennfahrermilieu. Als Leser treffen wir auf Spinner, übergeschnappte Fans und Menschen, die fürs Schrauben und Fahren alles geben. Gute Recherchearbeit und außergewöhnlich gute Charaktere machen es leicht, diese Story zu mögen, wenn auch Motorsport so ganz und gar nicht zu meinen Interessen zählt. Gekonnte Tempowechsel und Spuren ins Nichts bringen einen weiteren Thriller zu Tage, der den Zustand der Achtziger in den Südstaaten auf den Punkt bringt. Rassenhass, Anschläge und Militante Gruppen waren auf dem Vormarsch und die Regierung samt FBI scheinbar machtlos. Wer schon einmal in den Südstaaten und in der Nähe von Charlotte war, der kennt die abgelegenen Ecken, kleinen Dörfer und diesen unverkennbaren Menschenschlag, der sich für alles und für nichts begeistern kann. Erst als Brennan und Slidell an allen losen Enden ziehen, entpuppt sich eine Mordgeschichte, die sich so leicht nicht verdauen lässt.