Leserstimme zu
Triumph und Fall

ein typischer Archer

Von: Bambisbuechersammlung
14.02.2019

Dieses Buch war ein typischer Archer. Wie auch in seinen anderen Büchern, hat es der Protagonist aus ärmlichen und schwierigen Situationen geschafft, zu einer Bekanntheit zu erlangen, erfolgreich zu sein und etwas ganz großes zu erschaffen. In Triumph und Fall hatte Charlie diese Rolle. Als einfacher Obst und Gemüse- Verkäufer in Whitechapel, lebt Charlie mit seinen Schwestern in ärmlichen Verhältnissen und träumt davon, Gründer des größten Kaufhauses der Welt zu sein. Auf seinem Weg dahin, trifft er auf viele Feinde und Intrigen und muss auch mit Schicksalsschlägen kämpfen, die auch mich zum Weinen gebracht haben. Die Geschichte um Charlie erinnert einen sehr an die Gründung und die Ereignisse um Harrods. Wie auch alle anderen Bücher von ihm, habe ich dieses, trotz fast 900 Seiten, verschlungen, fand aber nicht alle Themen gut, die er behandelt hat. (ich möchte aber nicht spoilern 😊) Charlie war mir von Beginn an sehr sympathisch und was ich sehr schön fand war, dass Jeffrey ihm Bodenständigkeit verliehen hat und Charlie am Ende, obwohl er ein riesiges Imperium aufgebaut hat, trotzdem nicht vergessen hat, wie er begonnen hat und wo er herkam. Es ist sehr interessant geschrieben. Was ich an Jeffrey Archer immer schätzen werde, ist seine Ausarbeitung und Recherche, was für mich für einen guten historischen Roman einfach dazugehört. Ein weiteres typisches Merkmal für Archer ist, das Berichten der Ereignisse aus der Sicht der verschiedenen Charaktere. Übrigens ist Triumph und Fall bereits im Jahr 1991 unter dem Titel „der Aufstieg“ in Deutschland erschienen.