Leserstimme zu
Vom höchsten Turm zum kleinsten Stern

Vergleichsweise gut.

Von: losgelesen
10.03.2019

Das großformatige 38 Seiten dicke Entdeckerbuch „Vom höchsten Turm zum kleinsten Stern“ aus dem Prestel Verlag, beantwortet Fragen zu den Themen wie groß, wie schwer, wie stark, wie riesig oder wie winzig Dinge in Wirklichkeit und im Vergleich zueinander sind. So lernen die interessierten Leser in dem von Page Tsou illustrierten Buch, dass der Mount Everest zwar der höchste Berg der Erde von der Meeresoberfläche aus gesehen ist. Wird jedoch von der Basis unterhalb des Meeresboden aus gemessen, ist der Mauna Kea noch größer. Dreimal so groß wie der Mount Everest ist übrigens der Olympus Mons, allerdings befindet sich dieser Berg nicht auf der Erde, sondern auf dem Mars. Auf jeder Seite gibt es unzählige Vergleiche zu entdecken, die toll illustriert sind. Allerdings sind die meisten Zeichnungen recht farblos, so das es gerne etwas bunter hätte sein können. Die Bilder sind zwar durchgehend schön und durchdacht in Szene gesetzt, aber halt meistens recht dunkel gehalten. Die begleitenden Texte sind in der Regel recht kurz, geben aber die nötigsten Informationen. Wer ausführliche Informationen haben möchte, sollte anschließend zu weiteren Quellen greifen. Insgesamt ist „Vom höchsten Turm zum kleinsten Stern“ ein lesenswertes Buch, dass für ältere Kinder und auch Erwachsene geeignet ist und seine Informationen auf neue Art den Lesern präsentiert. Für ein richtiges Lexikon bietet das Buch zwar zu wenig, aber diesen Anspruch erhebt es schließlich auch nicht. Im Vordergrund stehen die direkten Vergleiche und wer sich schon immer gefragt hat, wie groß das Washington Monument im Vergleich zu der Freiheitsstatue, der Cheops Pyramide und dem Leuchtturm von Alexandrina ist, kann genau dies in dem Buch erkennen. Somit ist auch das Buch vergleichsweise gut.