Leserstimme zu
Rosa Räuberprinzessin und das Törtchen-Geheimnis

Eine gelungene Fortsetzung- sorgt beim Anhören für gute Laune!

Von: printbalance
17.03.2019

Sobald bei diesem Hörspiel die Titelmusik erklingt, ist man als Zuhörer sofort dazu geneigt mitzusingen. Annette Roeder hat mit dem zweiten Teil "Rosa Räuberprinzessin und das Törtchen-Geheimnis" sich wieder eine wundervolle Geschichte überlegt: Ein niedliches, kleines Waschbärenbaby verirrt sich im Matratzenlager von Rosa's selbstgebautem Schloss. Den beiden Mädchen scheint es gar nicht klar zu sein, dass es bei dem anhänglichen Waschbären nicht um ein Haustier- sondern um ein freilebendes Lebewesen handelt. Daher ist das Chaos bereits vorprogrammiert, als die Kinder das Bärenbaby mit nach Hause nehmen. Die Autorin behandelt wieder kindgerecht interessante Themen. Sie führt dem jungen Zuhörer ab 6 Jahren vor Augen, was es bedeutet Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen, aber auch gleichzeitig die eigenen Interessen zum Wohle des Tieres zurückzustellen. Ebenfalls gefiel mir die Handlung um die verschwundenen Erdbeertörtchen und Schokomuffins sehr gut. Auf spielerische Weise wird den Kleinen nahe gebracht, dass man nicht voreilig jemanden nur anhand von Äußerlichkeiten oder kleinen Schwächen verurteilen soll. Die Sprecherin Cathlen Gawlich -die bereits den ersten Teil des Hörspiels synchronisiert hat- konnte wieder stimmlich punkten. Fazit: Rosa Räuberprinzessin, das gut gelaunte Energiebündel hat auch im 2. Teil erneut von sich überzeugen können und Esel Einhorn glänzte wie gewohnt mit seinen besten I-A-Ideen. Irmela übernimmt gerne den vernünftigeren Part ohne altklug zu wirken. Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen