Leserstimme zu
Hibiskusblütenmeer

Schade, dass auch die besten Bücher eine letzte Seite haben.

Von: buecherwolfde
17.04.2019

Die Handlung: Die fröhliche Protagonistin Hannah ist mehr als nur erfreut, als sie erfährt, dass sie ihren Chef auf eine Reise nach Spanien begleiten darf, um dort einen Dokumentarfilm über das schöne Städtchen Mojácar zu drehen. Sie schwärmt nämlich schon seit über fünf Jahren für ihn und möchte nun die Gelegenheit nutzen, ihn für sich zu gewinnen. Doch dann taucht plötzlich ihre nervige Halbschwester auf und die Geschichte nimmt ihren unterhaltsamen und witzigen Lauf. Ob dieser Sommer wirklich so unbeschwert und perfekt wird, wie Hannah es sich erhofft? Hannah ist wirklich eine wundervolle Protagonistin. Sie strahlt eine gute Laune aus und steckt den Leser gleich damit an. Außerdem weiß sie zu unterhalten und hat alles, um dem Buch eine Leichtigkeit zu verleihen, die jeder schöne entspannende Sommerroman haben sollte. Jetzt da ich das Buch beendet habe, bin ich zugegebenermaßen ganz schön wehleidig, sie gehen lassen zu müssen. Ich mag Hannah als Charakter sehr gerne und könnte sie noch ihr Leben lang begleiten. Besonders mochte ich, dass dieser Roman nicht das typische Happy-End hat, das damit endet, dass die Protagonistin mit ihrem besten Freund, anstatt mit dem Schwarm, oder eben mit ihrem Schwarm zusammenkommt. Nein, diese Geschichte endet unvorhersehbar und das mochte ich. Auch sonst trotzt dieses Buch von originellen Ideen, die mich so manches Mal überraschen konnten. Dazu kann ich nur sagen: Die Autorin hat einiges für den Leser parat. Diese Lektüre eignet sich gut, um zu entspannen und um mit Hannah mitzufühlen, denn in Familien- und Liebesangelegenheiten wird sie während ihres Urlaubes einiges erleben und der Leser kann nicht anders, als mit ihr mitzuleiden und mitzulachen. Mein abschließendes Fazit: Schade, dass auch die besten Bücher eine letzte Seite haben, denn dies Geschichte weiß zu unterhalten und hat eine liebenswürdige Protagonistin.