Leserstimme zu
Die Hoffnung der goldenen Jahre

Solide Unterhaltung, besonders für NYC-Fans

Von: Domics Pinnwand
13.05.2019

Ich war zugegebenermaßen erstmal skeptisch: Schon wieder ein Roman, der auf zwei Zeitebenen spielt? Macht man das jetzt so als ambitionierte Autorin? Naja, aber ich bin recht schnell "reingekommen" in das Buch und fand die zwei Zeitebenen auch nicht uninteressant, zumindest eher "nötig" als beim Fliedermädchen-Buch. Der Focus der Handlung liegt dann auch im "historischeren" Teil, also bei der Geschichte um Sarah Smythe. Über Bailey Camden hätte ich ganz gern noch etwas mehr erfahren, die kommt etwas zu kurz aus meiner Sicht. Ich war schon mal in New York und bin glaub ich auch am Dakota Building vorbeigelaufen - ich erinnere mich an die Gedenkplakette für John Lennon vor der Tür. Die Idee, die Geschichte einiger Bewohner eines Appartmenthauses zu erzählen, gefällt mir gut und die Lebensgeschichte der (fiktiven) Sarah Smythe und ihre Beziehung zu Theodor Camden sind spannend erzählt. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und lege Dir das Buch vor allem dann ans Herz, wenn Du in nächster Zeit nach New York reisen wirst - dann kannst Du Dir die "Originalschauplätze" anschauen.