Leserstimme zu
40 Stunden

Ein spanndes und fesselendes Buch zu einem brisanten Thema

Von: Uwes-Leselounge
03.04.2015

Ich kannte die Autorin bis zu diesem Zeitpunkt nicht und hatte mir das Buch daher aus der Stadtbücherei als eBook ausgeliehen. Aber schon nach den ersten paar Seiten hatte mich die Geschichte gefesselt und die Seiten flogen nur so dahin. Der Muslime Polizist Faris Iskander und seine Sondereinheit SERV beschäftigen sich mit religiösen, fundamentalistischen und fanatischen Mördern und ist auf eine Stufe mit der Mordkommission gestellt. Nach einer missglückten Befreiung einer Geiselnahme durch die SERV, wobei mehrere Menschen durch einen Bombenselbstmord ums Leben kamen und einer Prügelei mit einem Rechtsradikalen, wird Faris suspendiert. Frustriert und verletzt wird Faris von einem neuen Täter auf seinem Handy angerufen. Der Täter will nur mit Ihm sprechen und so beginnt ein Albtraum für Faris. Denn ab diesem Zeitpunkt wird er von einem Ort zum anderen gehetzt und es sieht so aus als ob der Täter sein perverses Spiel gewinnen wird. Der Täter schreckt vor keinem Mittel zurück, um seinem Ziel näher zu kommen. Kommissar Iskander und seine Kollegen haben nur 40 Stunden Zeit dem Bombenleger das Handwerk zu legen. Einfach fesselnd! Der Schreibstil ist flüssig und man kann der Geschichte jederzeit folgen. Die Charaktere sind gut beschrieben und haben aber auch Ihre Ecken und Kanten und schleppen Ihre Alltagsprobleme mit sich herum. Ich fand Faris Iskander sympathisch und menschlich und Trotz dem "ernsten Thema" musste ich an manchen Stellen kurz lächeln.