Leserstimme zu
Du bist nicht, was du denkst

Praxisnah und hilfreich

Von: Sonja
21.05.2019

Natürlich sollen wir nicht gedanken- und kopflos durch die Gegend, aber viel zu oft machen wir uns unnötige Gedanken über die Vergangenheit und die Zukunft. Wir vertrauen blind allen Vorschlägen, die der Verstand produziert, und wundern uns dann, wenn wir und ängstlich, aggressiv oder verstört fühlen." Diese verschiedenen Zustände, in die uns unsere Gedanken bringen können, beschreibt der Autor mit verschiedenen Räumen in unserem Ego-Haus. Nur draußen fühlen wir uns im Hier und Jetzt, frei, friedvoll und glücklich. Im Haus wohnen die "schwierigen emotionalen Zustände, in jedem Raum herrscht eine ganz eigene Stimmung und Atmosphäre. Der Autor beschreibt sehr anschaulich die unterschiedlichen Räume im Haus: den Kontroll-Raum, Minderwert-Raum, Raum der Bedürftigkeit, Hybris-Raum, Schuld-Raum, Raum der Verleugnung, Widerstand-Raum, Raum der Gier, Raum der Verwirrung und den Raum der Ohnmacht. In welchem Zustand befinde ich mich, wenn ich in den jeweiligen Raum trete? Welche Gedanken und Glaubenssätze habe ich? Welche Emotionen und Handlungsmuster? Und was kann ich tun, um wieder aus dem Raum hinaus zu kommen? Zum einen gibt es viele Beispiele, die die Räume verständlicher machen (und ich finde mich überall wieder, merke, dass ich alle Räume mehr oder weniger häufig betrete). Zum anderen gibt es viele, sofort umsetzbare Übungen und Tricks, um wieder ins Hier und Jetzt zu kommen und das Gedankenkarussell zu unterbrechen. Ein praxisnahes, sehr gut les- und umsetzbares Buch, das hilft, liebevoller mit sich selbst umzugehen und aus aussichtslosen und destruktiven Gefühlszuständen auszusteigen.