Leserstimme zu
Geheimakte Odessa

Ein spannender, actionreicher und abwechslungsreicher Dirk Pitt

Von: denkdiers
07.06.2019

Was haben ein - versunkenes osmanischen Kriegsschiff aus dem Ersten Weltkrieg, - ein notgewasserter Bomber der 50er Jahre - und ein ausgestorbenes Schiff aus 2017 gemeinsam? Bei Clive Cusslers „Geheimakte Odessa“ zumindest eine spannende und aufregende Geschichte. Dirk Pitt & Co. gehen auf Tauchstation nach den Geheimnissen dieser versunkenen Vehikel. Hierbei jagen und werden sie vom Schwarzen Meer bis nach Gibraltar gejagt. Denn bei einer geheimnisumwogenen Schatzsuche darf natürlich eines nicht fehlen - Gold - und zwar das verschwundene Gold russischen Zarendynastie der Romanows. So verbinden sich im Laufe des Buches die Ereignisse dieser Herrscherfamilie, des russisch-ukrainischen Konfliktes und eine weltumspannende Bedrohung durch einen mächtigen Industriellen. Das Duo von Vater und Sohn Cussler schrieb einen spannenden, actionreichen und abwechslungsreichen Abenteuerroman. Die 90 Kapitel ließen sich schnell und gut lesen, die 500 Seiten verflogen beinahe unter den Händen. Im Hintergrund bereits vieler anderer Geschichten von Cussler stellt diese zwar einen recht aktuellen Aufhänger dar, ist aber nicht so gut gegliedert und rasant geschrieben wie seine Fargo- oder Kurt-Austin-Romane. Mehr dazu in meinen jeweiligen Rezensionen. Auch bei wenigen leicht unstrukturiert wirkenden Passagen ist es eine spannende, unterhaltende, sehr amerikanische und leicht zu lesende Lektüre für abenteuerlustige Lesefreunde.