Leserstimme zu
Der kleine Moritz und die Durcheinander-Woche

Eine Woche im Leben von Moritz - mit allen Widrigkeiten

Von: Sabrina
08.06.2019

Heute möchte ich euch ein schönes Vorlesebuch aus dem Mosaik Verlag vorstellen, aber es ist nicht nur ein Bilder - bzw. Vorlesebuch, sondern auch ein Ratgeber für Eltern, wie wir unsere Kinder stärken und ihnen Ängste nehmen können. Neugierig geworden? Dann mal los! Am Anfang finden wir ein Vorwort des Autoren, der uns darauf hinweist, wie wir das Buch lesen sollen, da er an jedem Tag eine Möglichkeit vorstellt, mit Problemen, Ängsten oder Schmerz umzugehen, sollen die Eltern erst alleine den hinteren Theorieteil lesen, in dem er seine Methode genau vorstellt. Er hat alles an drei Punkten aufbereitet: Die Beschreibung der Technik, weiterführende Gedanken und ein Beispiel - so dass man sich die Methode gut verinnerlichen und im Notfall anwenden kann. Besonders gut gefällt mir das Thema und die Methode, wenn Kinder sich verletzen - mir blutet immer das Herz wenn eines meiner drei Kinder sich weh tut, und das ist bei drei kleinen Wildfängen, quasi andauernd. Man soll sich mit dem Kind unterhalten, es soll seinem Schmerz eine Farbe, ein Geräusch oder Wort und eine Form zuordnen, und dann soll das Kind es am besten weit von sich werfen. Eine gute Idee, die wir direkt umsetzen werden. Für die Kinder sind es einfach Geschichten, die sie selbst betreffen können. Es geht darum nach einem Umzug in eine neue Kindergartengruppe zu kommen, neue Freunde zu finden, mit Ängsten umzugehen (wie zum Beispiel Dunkelheit oder Spinnen) oder aber auch wie eben schon benannt das Thema, dass man sich weh tut. Die Bilder sind sehr schön und die Kinder haben überall etwas zu entdecken. Die Schrift ist sehr klein, aber die Eltern lesen ja auch vor. Ich finde es ist kein Buch für eine Gute-Nacht-Geschichte, eher etwas für nachmittags. Man sollte sich zeit nehmen, die Situationen auch mit seinen Kindern besprechen und ich finde, dann sollte man auch nicht mehr als einen Tag (eine Situation) pro Tag lesen, das könne sonst zu viel werden. Mir gefällt die Idee hinter "Der kleine Moritz und die Durcheinander-Woche" sehr gut, Geschichten für Kinder, die sie kennen und verstehen können und Hilfestellungen für uns als Eltern, wie wir unseren Kindern besser helfen können mit solchen Situationen umzugehen!