Leserstimme zu
Die andere Frau

Ein lesenswerter Robotham

Von: Nadys Bücherwelt aus Freiburg im Breisgau
12.06.2019

Rezension: Ich habe mich sehr auf den neuen Psychothriller von Michael Robotham gefreut, da mir alle bisherigen Bücher, die ich besitze, ausnahmslos gefallen haben. Er beginnt auch gleich sehr spannend, als der Psychologe Joe O’Loughlin morgens einen Anruf erhält. Es ist ein Krankenhaus, das ihm berichtet, dass sein Vater Opfer eines brutalen Überfalls geworden ist. Auf die Frage, ob seine Mutter schon verständigt wurde, erhält er vom Krankenhaus die Nachricht, dass sie sich schon im Zimmer seines Vaters aufhielt. Sofort macht er sich auf den Weg in die Klinik und betritt die Intensivstation. Als er jedoch in das Zimmer seines Vater geht, sieht er dort eine fremde Frau am Bett sitzen, die die Hand seines Vaters hält. Ungläubig fragt Joe, wer sie wäre und was sie am Bett seinem Vaters verloren hätte, zumal diese Frau blutige Kleidung trägt. Was sie dann zu ihm sagt, zieht Joe die Füße unter den Beinen weg. Sie behauptet, sie sei die Ehefrau von William und hätte ihn verletzt in ihrem gemeinsamen Haus, am Ende einer Treppe gefunden und direkt den Krankenwagen gerufen. Doch was steckt dahinter? Führte William ein Doppelleben und war mit zwei Frauen verheiratet, oder ist sie seine Geliebte und gar die Täterin? Fazit: Michael Robotham konnte mich mit der Story direkt begeistern. Man stellt sich die ganze Zeit die Frage, wer diese Frau ist, zumal sie mir sehr sympathisch erschien und eine Geschichte erzählte, die durchaus der Wahrheit entsprechen konnte. Der Roman war durchweg spannend und die Zusammenarbeit zwischen Joe O’Loughlin und Vincent Ruiz, die ja oft in Robothams Bücher zusammenarbeiten, hat mir wieder sehr gut gefallen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich von Michael Robotham schon spannendere Bücher gelesen habe. Aber ich gebe trotzdem sehr gerne meine Leseempfehlung. Schmetterlinge: 4 von 5