Leserstimme zu
Nachtlichter

#wennausbuechernliebewirdrezension

Von: wennausbuechernliebewird
10.07.2019

VORSICHT SPOILER Klappentext Mit Anfang dreißig kehrt Amy Liptrot zurück an den Ort ihrer Kindheit: die rauen und abgelegenen Orkneyinseln. Hier beginnt sie nach zehn Jahren Alkohol und Drogen wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Und sie erlebt, wie die einzigartige Natur ihr hilft, ihr Leben für sich zurückzugewinnen. Daten Titel: Nachtlichter Autorin: Amy Liptrot Verlag: btb Band: Einzelband Preis: 18,00€ (D); 18,50€ (A) HARDCOVER Bewertung: 4 Sterne meine Meinung Das Buch habe ich erstens wegen dem Cover angefragt und von einem Coverkauf wurde ich noch nie enttäuscht. Dann kam das Buch an und ich habe den Klappentext gelesen und ich dachte mir, ok was hast du dir da eingebrockt? Aber ich habe mir unnötig Gedanken gemacht und darüber gegrübelt, was es mit diesem Buch auf sich hat. Es lag sehr lange auf meinem SuB und ich habe mich lange nicht getraut es zu lesen, weil ich mir geschworen habe nie wieder eine schlechte Rezension zu veröffentlichen. Aber was soll ich sagen? Ich habe wohl eines der wunderschönsten Geschichten gelesen und eine Autorin auf der Reise zu sich selbst begleitet. Amy Liptrot erzählt über ihre eigene Vergangenheit und ihr Alkoholproblem und wie sie es geschafft hat dieses zu überwinden und eines Tages wieder an den Ort ihrer Kindheit zurückzukehren. Sie erzählt diese Geschichte mit sehr viel Gefühl und somit bekommt man als Leser selbst das Gefühl mit ihr diesen Weg zu gehen. Mir hat besonders ihre Ehrlichkeit gefallen und diese Gefühle, die sie mit diesem Buch herüberbringen konnte. Manchmal hat mir der Zusammenhang gefehlt und der Hintergrund, aber dennoch eine Leseempfehlung. Es war auch meine erste Autobiographie, die ich je gelesen habe und sie hat mich echt überwältigt. Ich dachte immer, was interessiert mich das Leben anderer, abgesehen von meinen Freundinnen, aber diese Leben hat mich echt berührt. meine Lieblingszitate "Am schönsten sind die Ostwinde - wenn der Wind gegen die Strömung anbläst und von den Wellen ein feiner Sprühnebel aufsteigt, der im Sonnenlicht glitzert." (Seite 16) "Ich bin stärker als du." (Seite 16) Dieses letzte Zitat versuche ich mir nun zum Lebensmotto zu machen, denn ich denke so oft darüber nach, wie schwach ich bin und wie wenig ich für andere wert bin. Aber ich habe durch dieses Buch verstanden, dass in erster Linie man selbst mit sich zufrieden sein soll und dann kommen die Anderen. Die Tatsache, dass das Buch aus einer Produktplatzierung stammt, hat nichts mit meiner Kritik und Bewertung zu tun. Die Kritik und Bewertung richtet sich an meinen subjektiven Leseeindruck. zum Buch