Leserstimme zu
Wo die Angst beginnt

das Ende enttäuscht ein wenig

Von: Caröchen
24.07.2019

Inhalt Nach außen hin lebt Evie mit ihrem Mann und ihrer Tochter das perfekte Leben. Doch wie sieht es hinter der Fassade aus? Wie zieht sie sich die ganzen Verletzungen zu, die jedes mal entstehen, kurz bevor Mark zu einer Dienstreise aufbricht. Ist da vielleicht doch ein Zusammenhang zu dem brutalen Tod seiner ersten Frau? Eigene Meinung Die Charaktere sind alle sehr kühl und distanziert. Duch ihre Art kann man sich weder mit Evie noch mit Marks Schwester Cloe identifizieren. Sie werden im Laufe des Buches auch immer unsympathischer. Allerdings hat es meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Ich fand es eher spannend zu überlegen, wer von beiden die Wahrheit sagt und wie alles zusammen passt. Im ersten Teil des Buches begegnen wir Mark, Evie und Cloe in ihrem Alltag und sehen wie sehr Cloe an ihrem Bruder hängt und wie krankhaft das ist. Außerdem ereignen sich hier besagte Unfälle. Im zweiten Teil geht es um die Gerichtsverhandlung, die sehr interessant war, sich aber auch etwas gezogen hat. Der darauffolgende dritte und letzte Teil ist leider etwas über das Ziel hinausgeschossen. Einzig die Ermittlerin hat mir nicht so gut gefallen. Bei ihr dreht sich fast alles nur um ihr Liebesleben mit ihrem Kollegen, was mich gar nicht interessiert hat und auch für die Geschichte nicht von Belangen war. Man hat von Anfang an ein komisches Gefühl und wenn man derartige Romane kennt, kann man sich seinen Teil schnell denken. Bis zum Schluß habe ich gehofft, dass es anders endet und das Ruder herumgerissen wird. Was allerdings nicht heißt, dass mir die Geschichte bis hierhin nicht gefallen hat. Es endet schließlich auch anders als erwartet, allerdings fand ich das dann doch zu überspitzt und kopflos, dafür dass es vorher so raffiniert war. Fazit "Wo die Angst beginnt" hat mir ein paar schöne Lesestunden bereitet.