Leserstimme zu
Du bist in meiner Hand

Eher oberflächlich, trotzdem interessant

Von: juli.buecher
31.07.2019

Ich habe „Du bist in meiner Hand“ aufgrund der kurzen Kapitel und der nur 318 Seiten insgesamt an einem Tag gelesen. Inhalt: Die 18-jährige Kerry wird nach einer Party tot im Pool aufgefunden. Schnell geraten sowohl ihr Freund, als auch ein Nachbarsjunge in Verdacht sie ermordet zu machen. Aline, Kerrys Schwester, möchte unbedingt herausfinden, was passiert ist und hilft der Polizei wo sie nur kann. Dabei merkt sie nicht, dass sie dem Mörder gefährlich nahe kommt. Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr locker und einfach. Die Autorin hält sich nicht an großen Beschreibungen und Erklärungen auf und hält ihre Geschichte im Allgemeinen eher oberflächlich. Die Kapitel sind sehr kurz, wodurch auch das Buch kurzweilig ist. Die Charaktere sind ebenfalls eher oberflächlich und alles bezieht sich nur auf den Mord von Kerry. Es gibt nichts, was außenherum passiert und nichts mit Kerrys Tot zu tun hat. Das Buch liest sich etwas wie ein Polizeibericht, in dem der Mord aufgeklärt wird. Andere Handlungsstränge außer der Aufklärung gibt es kaum. Wir erfahren die Geschichte aus unterschiedlichen Sichten, wodurch es jedoch zu Wiederholung kommt. Teilweise tauchen neue Charaktere auf, die vorher nicht da gewesen waren, um die Ermittlungen der Polizei weiterzubringen. Generell war die Story interessant und die Auflösung habe ich persönlich nicht vermutet. Es wurde nicht groß erklärt, war aber logisch und nachvollziehbar. Trotzdem kam es sehr schnell und wurde kurz abgehandelt. Fazit: Eine interessante Geschichte, die leider recht oberflächlich mit flachen Charakteren erzählt wurde. Trotzdem kein schlechtes Buch, welches schnell durchgelesen werden kann.