Leserstimme zu
Rette mich vor dir

Super fesselnd!

Von: Die VOR-Leser
01.08.2019

Juliette und Adam haben es geschafft zu fliehen. Sie befinden sich jetzt im Rebellenstützpunkt „Omega Point“. Von Castle angeführt, versuchen sie sich gegen das ReEstablishment zu wehren. Auch Juliette kann jetzt ihre Kräfte erforschen und trainieren sie zu beherrschen. Doch das klappt nicht so, wie sie es sich wünscht. Plötzlich scheint auch Adam sie nicht mehr berühren zu können. Juliette entwickelt sich im Laufe des Buches weiter. Sie wird immer stärker und zieht sich nicht mehr so zurück. Man kann auch an den durchgestrichenen Wörtern, die weniger werden, erkennen, dass ihr seelischer Zustand sich verbessert. Doch sie zieht sich etwas vor Adam zurück und erzählt ihm auch nicht mehr alles – was mich an dieser Stelle etwas genervt hat. Adam versucht einen Weg zu finden, damit Juliette ihn wieder berühren kann. Juliette ist sein ein und alles und er würde alles für sie tun. Allerdings geht er mir mit seiner Überfürsorglichkeit und seinen Launen auch manchmal auf den Keks. Warner ist natürlich auch wieder dabei. Es kommen Seiten in ihm durch, die man gar nicht erwartet hat. Kenji hat auch wieder viel zur Erheiterung beigetragen und ist mit seinen lustigen Bemerkungen mein absoluter Lieblings- Charakter – neben dem süßen James. Der Schreibstil des Autors ist, wie auch im ersten Band, super fesselnd und gut lesbar. Das gesamte Buch ist spannend, ich konnte es kaum zur Seite legen. Hier hat es Tahereh Mafi geschafft, mich in Juliettes inneres Gefühlschaos mitzunehmen. Ich habe die ganze Zeit mit ihr gefühlt. Auch das Cover hat mich wieder voll und ganz überzeugt. Mit ihm ist die Spannung schon vorprogrammiert. Bei der Wahl des Titels musste ich das Buch schon fast ganz lesen, um ihn zu verstehen. Doch er passt gut zum Buch. Zwar ist dieser Band – meiner Meinung nach – der schlechteste der Trilogie, dennoch schafft es Tahereh Mafi vor allem die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten meisterhaft darzustellen. Wer mit der Trilogie noch nicht begonnen hat, sollte das dringend tun. Katharin Lerner, 15 Jahre