Leserstimme zu
Die Frau im Seidenkleid

Ein Buch das mich am Ende zu Tränen gerührt hat

Von: JaninaChristel
03.11.2019

London, 18. Jahrhundert: Esther, Ehefrau eines hugenottischen Seidenwebers, führt ein privilegiertes und doch sehr eingeschränktes Leben, das von rigiden Moralvorstellungen beherrscht wird. Heimlich rebelliert sie, sucht sich kleine Freiheiten. Gegen den Willen ihres Mannes entwirft sie eigene Stoff- und Seidenmuster, setzt sich an der Seite eines jungen Gesellen sogar selbst an den Webstuhl. Zudem hat sie Sara ins Haus geholt, die sie aus dem Hurenhaus gerettet hat und von deren wahrer Herkunft niemand wissen darf. Als die Situation im Haus des Seidenwebers sich dramatisch zuspitzt, sind die beiden über alle Standesgrenzen aufeinander angewiesen ... Dieses Buch wurde mir vom Bloggerportal und dem Goldmann Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich finde es schwer für dieses Buch die richtigen Worte zu finden, da es mich einfach nur begeistert hat. Ich habe keinen Kritikpunkt an diesem Buch und bin sehr froh, dass ich es lesen durfte. Die zwei Protagonisten waren völlig verschiedenen und mussten doch irgendwie miteinander klar kommen. Sie waren beide unterschiedlich stark und versuchten beide mit ihrem Schicksal klar zukommen. Besonders gerne mochte ich Esther und ihre Geschichte. Besonders die Liebesgeschichte, die in ihrer Storyline eingebunden wurde, hat mich sehr berührt. Liebesgeschichten von früher, sind so anders als aktuelle Liebesgeschichten und für mich daher so interessant und spannend zu lesen. Sara mochte ich nicht immer so gerne und doch musste sie so sein wie sie war, denn genauso hat man sie für die Geschichte gebraucht. Die Autorin schreibt in kurzen Kapitel, die dafür sorgen, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Sie nutzt einen tollen Schreibstil, der mich gerade gegen Ende sehr berührt und mitgenommen hat, sodass ich auch ein paar Tränen nicht unterdrücken konnte. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und wollte nicht, dass die Story endet. Leider hat am Ende nicht jeder das bekommen, was ihm zu steht. Das Buch bekommt aber 5/5 Sternen, denn die hat es mehr als verdient.