Leserstimme zu
Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre

Eine perfekte Fortsetzung

Von: zauberblume aus Altdorf
10.11.2019

"Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre" von der Autorin Maria Nikolai ist nun Band 2 der Schokoladensaga, in der die Familien Rothmann und Rheinberger die Hauptrolle spielen. Wieder befinden wir uns in Stuttgart, wo die Schokoladenfabrik der Rothmanns ihren Stammsitz hat. Mittlerweile sind einige Jahre ins Land gezogen. Wir schreiben das Jahr 1926. Mittlerweile führt Judith Rheinberger, die Tochter des verstorbenen Stuttgarten Schokoladenfabrikanten, zusammen mit ihrem Mann Victor die Schokoladenfabrik. Ihr Sohn Martin, der von Victor adoptiert wurde, studiert Musik. Und ihre kleine Tochter Vicky ist ein wahrer Sonnenschein. Nun bekommt die Familie Zuwachs. Victors Halbschwester Serafina zieht in das prächtige Familienanwesen ein. Schon bald fühlt sie sich in Stuttgart heimisch und dann lernt sie Anton kennen, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Doch Anton ist bereits vergeben. Aber es gibt auch dunkle Wolken am Horizont - die Schokoladenfabrik wird durch heimtückische Sabotageakte bedroht. Wer steckt da wohl dahinter? Und auch Serafina wird von der Vergangenheit eingeholt.... Wow - einfach wieder spitzenmäßig. Der Schreibstil der Autorin hat ich auch in Band 2 begeistert. Die Geschichte hat ich von der ersten Seite an wieder in ihren Bann gezogen. Ich treffe auf viele alte Bekannte und lerne auch neue Charaktere kennen. Alle sind so wunderbar beschrieben, ich kann mir jeden einzelnen gut vorstellen. Judith hat ihre Leidenschaft für Schokolade nicht verloren. Gerne würde ich sie mal in ihrer Versuchsküche besuchen und ihre Leckereien probieren. Ich habe den Geruch der Schokolade direkt in der Nase. Und dann ist da der Familienzuwachs Serafine, die sich hier bald wohlfühlt, jedoch von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Außerdem verliebt sie sich ausgerechnet in einen Mann, der kurz vor der Verlobung steht, ob das gut geht? Und dann diese heimtückischen Sabotageakte, die manchmal für Gänsehautfeeling sorgen. Wer da wohl dahintersteckt. Also langweilig wird es auf diesen über 600 Seiten wirklich nicht. Eine Bereicherung ist auch die Mitwirkung der Französin Lilou, sie hat eine erfrischende Art und scheint genau zu wissen, was sie will. Eine perfekte Lektüre, der es an nichts fehlt.