Leserstimme zu
Die letzte Stunde

Toller Start einer historischen Dilogie der Queen of Thrill

Von: Spannungsleser
27.11.2019

England im 14. Jahrhundert. Die Pest bricht aus und rafft einen Großteil der englischen Bevölkerung dahin. Nur ein kleines Dorf schottet sich ab um dem schwarzen Tod zu entgehen. Unter der Leitung von Lady Anne, die für ihre Heilkünste bekannt ist wird die Zugbrücke abgebrannt und kein Außenstehender bekommt Zutritt zur Burg. Vorweg muss gesagt werden das es sich hier um den Ersten Teil einer Dilogie handelt. Dies wird leider nirgends erwähnt. Mein erste Buch der Autorin hat mir gut gefallen und es wird nicht mein Letztes bleiben, auch wenn ich Abstriche machen muss. Der Plot ist interessant und der Schreibstil flüssig zu lesen. Durch die tolle Darstellung der Figuren konnte ich mich gut in sie hinein versetzen, wenn ich auch ihr Handeln nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Die Charaktere sind sehr gut und böse gehalten. Die Guten sind die Überflieger und ihnen gelingt einfach alles, die tyrannischen Bösen hingegen sind von Macht und Gier zerfressen. Auch ist Lady Annes Rolle etwas unrealistisch für diese Zeit und ihr geht alles zu einfach von der Hand. Da hätte ich mir etwas mehr "Probleme" gewünscht. Durch den häufigen Wechsel der Perspektive bleibt es spannend und ich wollte nach jedem Kapitel weiter machen um zu erfahren, wie die Geschichte aus geht. Und dann steht da: Fortsetzung folgt. Nun muss dringend der zweite Teil bei mir einziehen! Hätte man eventuell deklarieren können um den Ärger mancher Leser zu verhindern. Wer historische Romane mag und auch mal ein Auge zudrücken kann, der macht hier sicher nichts falsch. Von mir eine #leseempfehlung und 8/10