Leserstimme zu
Das Ende der Zeit

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Habe mir mehr erhofft

Von: Lena
23.04.2015

Das Cover gefällt mir bei diesem Band nicht so gut. Es passt zwar zu den beiden anderen Bücher, die Farbe ist gleich, die Schmetterlinge sind toll, aber das Bild der Frau die auf den vorherigen Büchern auch abgebildet ist gefällt mir dieses Mal nicht so gut. Ich weiß auch nicht ich kann mich damit einfach nicht anfreunden. Was an diesem Cover besonders ist, ist die abgebildete Uhr. Wenn man die ersten beiden Bücher schon gelesen hat, weiß man dass die Uhr ein Symbol der Zeitreise ist und in diesem Buch eine wichtige Rolle spielt. Diese Mal wird das Buch aus der Sicht von Dune und Hallie erzählt. Dune ist ein Junge, der schon längere Zeit bei der Organisation von Hourglass mitwirkt. Er hat sich auf das Infinityglass spezialisiert, dass er mit seinen Freunden so schnell wie möglich finden soll. Aber es stellt sich heraus, dass das Infinityglass ein Mensch ist, Hallie. Hallie lebt bei ihrem Vater, der ein einflussreicher Mann ist und seine Tochter so gut wie möglich beschützen will. Deshalb darf Hallie auch nicht das Haus verlassen und wenn dann nur in Begleitung mehrerer Bodyguards. Dune bewirbt sich als neuer Leibwächter für Hallie, da er sie beschützen will. Aber Hallie hat gar keine Lust auf ständige Überwachung und versucht Dune um den Finger zu wickeln. Wie in den Bänden eins und zwei haben die beiden Hauptcharaktere Hallie und Dune besondere Kräfte. Dune kann das Wasser kontrollieren, worauf er eigentlich nicht sehr stolz ist, denn er kann dadurch auch Katastrophen herbeirufen...Hallie ist etwas ganz besonderes, sie ist das Infinityglass, hinter dem auch Jack her ist. Dune will verhindern, dass Jack Hallie in die Finger bekommt und damit eine Katastrophe anrichtet. Was ich etwas schade finde, ist das schon gleich am Anfang klar ist, dass das Infinityglass menschlich ist. Daraus hätte man wirklich mehr machen können. Das Buch ist zwar schön, aber mir fehlt irgendwie etwas. Vorallem da es der letzte Teil ist dachte ich die Autorin bringt ein grandioses Ende, denn das hätte die Geschichte wirklich verdient. Das war aber leider nicht der Fall. Es war zwar immer wieder spannend auch als Em und Michael, Kaleb und Lilli versuchen Dune zu unterstützen, aber ich habe eben im Finalen Band mit etwas anderem, besonderem gerechnet. Da es wie ich schon geschrieben habe, potential hatte.Doch was mir diesesmal total gut gefallen hat, ist dass es auch der Sicht von Hallie und Dune geschrieben wurde. Anfangs war das zwar etwas schwierig, aber wenn man in der Geschichte und Handlung drin ist war das kein Problem mehr, im Gegenteil es war richtig spannend. Auch die Zeitrisse waren dieses Mal noch mehr präsent wie im zweiten Teil. Leider war aber die Liebesgeschichte in Hourglass 2 viel besser. Dieses Mal konnte sie mich fast nicht berühren, es war zwar ganz nett, aber eben wieder nichts besonderes. Obwohl das Buch durchgehend schön und auch spannend war, habe ich mir vorallem vom Ende mehr erhofft. Für mich ist es das leider das schwächste Buch der Trilogie 3 von 5 Sternen.