Leserstimme zu
Battle Mage - Rückkehr des Drachen

Ein Fantasy-Feuerwerk - nichts für zarte Gemüter

Von: Der Büchernarr
19.05.2020

Krieg, Tod, Leid. Das Buch ist durchzogen von massiven Auswirkungen der Höllenqualen, die das dämonische Heer auf die Welt transportiert. Der zweite Band von “Battle Mage” ist definitiv nichts für zarte Gemüter. +++ Direkteinstieg +++ Wie gewohnt ist diesem zweiten Band keine Inhaltsangabe vorangestellt, was aber wenig verwunderlich ist, da dieses Buch als Einzelband im englischen Original erschienen ist. Aber schon der erste Band von Battle Mage hat den Leser direkt ins Geschehen geworfen, so dass es recht passend ist, dass es im zweiten Teil in ähnlicher Marnier weitergeht. Geprägt wird das Buch nicht nur von der Entwicklung des angehenden Kampfmagiers, sondern auch von den Konflikten zwischen den Menschen untereinander, den Drachen und der Höllenarmee, die mich mehr als ein Mal an das Computerspiel Doom erinnert hat, wenn Dämonen der Hölle entsteigen und allein durch ihre Anwesenheit Furcht und Leid in die Herzen der Menschen einpflanzen. Sehr massiv sind die expliziten Gewaltdarstellungen, wenn die Heere der Kontrahenten aufeinandertreffen. Hier spart Flannery nicht an detailreichen Beschreibungen, die sehr plastisch und dadurch sehr intensiv gelungen sind. Dadurch geht das Buch gleich mehrfach unter die Haut. Nicht zuletzt auch, weil Flannery nicht davor zurückschreckt, auch dem Leser lieb gewonnene Figuren diesem Leid auszusetzen. +++ Fazit +++ Battle Mage ist ein Fantasyroman, der sich sehr intensiv liest und mich als Leser gleich mehrfach berührt hat. Nicht nur, weil die Gewaltdarstellungen derart plastisch ausgeführt sind oder weil mit den Hauptfiguren gespielt wird, sondern auch weil Falnnery es geschafft hat, ein sehr interessantes Zusammenspiel zwischen den Politikern, Magiern, Drachen und den Widersachern zu schaffen. Daumen hoch für dieses schaurig großartige Werk.