Leserstimme zu
Die verlorene Frau

Berührendes Familiendrama

Von: Jenny
21.05.2020

Eine Familientragödie über Generationen, deren eigentlicher Ursprung in der Hölle des zweiten Weltkrieges steckt und der Vererbung einer Geisteskrankheit, die heute gut behandelbar ist. Jacob der gebrochen aus dem 2ten Weltkrieg heimkehrt (nur seine Hülle) macht seiner Frau das Leben zur Hölle und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Eines Nachts sterben er und seine Frau und nur die Tochter (13)Rebecca bleibt zurück. Jahre später wird Rebecca Oma und ihre Tochter verschwindet im Wahn mit dem Baby. Ähnlich ging es Rebecca bei der Geburt, weshalb diese nicht bei ihr aufgewachsen ist. Hinter der ganzen Familiengeschichte steckt ein großes Geheimnis, dieses führt zur verschwundenen Jessie und ihrem Baby. Toll ist wie immer wieder Ausschnitte aus verschiedenen Zeitebenen in die Story fließen und die Tagebucheinträge von Harriet (Mutter von Rebecca) liefern die fehlenden Puzzleteile. Ein spannendes, berührendes und sehr gut geschriebenes Buch für jeden der Familiendramen mag. 4,5/5⭐️