Leserstimme zu
Wir beide, irgendwann

netter Zeitvertreib

Von: Caröchen
04.05.2015

Inhalt Emma bekommt von ihrem Vater einen Computer geschenkt und von ihrem ehemals besten Freund Josh, die benötigte CD-Rom um den Computer internetfähig zu machen. Kaum wählt sie sich schließlich ins Internet ein, öffnet sich die Facebook-Seite. Einziger Haken: Es ist 1996 und Facebook existiert noch gar nicht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten findet sie auch ihre und Josh’s Seite. Zu ihrer Überraschung ist sie 15 Jahre später totunglücklich. Josh hingegen führt ein Leben wie im Bilderbuch. Zeit, etwas zu ändern. Eigene Meinung Kaum angefangen, hatte ich das Buch auch schon nach knapp zwei Tagen durch. Das lag allerdings nicht unbedingt an der tollen Geschichte, sondern vielmehr an dem leichten Schreibstil. Erzählt wird aus zwei Perspektiven abwechselnd, was zum einen gut ist, da man so Einblick in die Gefühle von Emma und Josh bekommt, zum anderen hat mir die Ausarbeitung aber nicht gefallen. So musste ich immer schauen, in welchem Kapitel ich jetzt lese, da ich keine Veränderung des Schreibstils beim Wechsel von Josh zu Emma, oder umgekehrt, feststellen konnte. Außerdem gefiel mir Emma einfach nicht. Sie wirkte teilweise extrem egoistisch und scheint anderen Leuten kein Glück zu gönnen. Ständig bastelt sie in der Gegenwart an ihrem zukünftigen Leben herum und immer hat sie am Ergebnis etwas auszusetzen. Und wehe Josh führt ein glückliches Leben. Von Josh’s Liebe zu Emma hat man leider auch nur sehr wenig mitbekommen. Fazit Ich habe mir insgesamt mehr Liebe im Buch gewünscht und gehofft, dass die Sache mit der Facebookseite in der Zukunft schöner umgesetzt wird. Trotzdem ließ sich hiermit gut die Zeit vertreiben.