Leserstimme zu
Der Weg der gefallenen Sterne

Schade

Von: drei Lockenköpfe
19.06.2015

"Der Weg der gefallenen Sterne“ ist der dritte und somit letzte Band einer dystopischen Trilogie von Caragh O’Brien. Leider muss ich mich den vielen schlechten Rezessionen anschliessen. Der dritte ist auch leider der schlechteste Band. Ich hatte das Gefühl es muss nun ein Happy-End her, egal wie. Die Geschichte ist so unglaubwürdig. Naja bei Fantasy ist das oft so, aber eigentlich sollte der Autor es schaffen den Leser in die Illusion eintauchen zu lassen. Ich habe das Buch zu ende gelesen weil ich doch gerne wissen wollte was aus Gaia und Leon wird. Gaia ist eine typische Teenager 16 jähre, der man nichts sagen darf. Ich kann nicht verstehen wie man eine 16 jährige als Führer eines Volkes wählen kann!! Sie mag noch so erwachsen wirken, dennoch ist sie ein Kind die eine solche Verantwortung gar nicht tragen kann. Wie im laufe der Geschichte auch deutlich wird. Sie trifft viele Fehlentscheidungen. Aus dem Bauch heraus getroffene Entscheidungen bringen sie und ihre lieben in viele gefährliche Situationen. Leider ist die Geschichte schnell erzählt. Mir fehlt die Geschichte in Sylum. Wie haben sich die Menschen auf den Umzug vorbereitet? Wie lebten Gaia. Leon und Maya dort... Ein grober Schnitt vom 2 zum 3 Band. Die grosse Reise ist unspektakulär und in wenigen Seiten gelesen. Die Verhandlungen mit ihrem alten Erzfeind und zukünftigen Schwiegervater werden dafür ins unendliche gezogen. Viel unrealistische Folter und geplänkel. Die Vierecksbeziehung zwischen Gaia, Leon , Peter und Will findet auch in diesem Band wieder Erwähnung. Ich fand es sehr anstrengend. Was will ein 17 jähriges Mädchen? Freund oder Liebe? Ich glaub das war bis zum ende unklar. Schade. Ich war so begeistert von Band 1+2. Auch dieses Buch liess sich schnell und flüssig lesen, auch wenn der Inhalt nicht meinen Wünschen entsprach.