Leserstimme zu
Das Geheimnis von Ella und Micha

0815 ist nicht! Emotional & Wundervoll.

Von: Sara Rosa / Bücherduft
06.07.2015

ch hab schon Callie und Kayden gelesen und war von der Autorin mehr als begeistert. Schon bei den ersten 3 Bücher der Reihe hat sie mich in den Bann ziehen können und hier war es nicht anders. Ich muss zugeben , dass ich etwas abgeschreckt war von dem Namen Micha und einfach nicht zu dem Buch greifen wollte, aber es verfolgt mich seit Wochen und da hab ich einfach mal mein Glück probiert und es angefragt. Schließlich wurde es mir zugesendet und ich hab einen Tag gelesen und gelesen und gelesen, weil ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Auch hier sind die Emotionen stark und stehen im Vordergrund. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es nicht jeder mag, aber ich bin ein Fan davon und kann nicht genug kriegen. Auch hier ist in der Geschichte ein schweres Schicksal von einer Seite eingebaut, was typisch für Young-Adult ist. In Callie und Kayden kam es mir zwar realistisch vor, aber hier ist es um einen Ticken realer. Wahrscheinlich, weil das traurige Schicksal nur auf einer Seite liegt und die andere Seite sich mit alltäglichen Problemen rumschlägt. Ella wirkt verschlossen und zurückhaltend bis man mehr von ihr rausfindet und weiß wer sie wirklich ist. Micha ist der typische Draufgänger. Anders als die Bad Boys hüpft er nicht von Bett zu Bett sondern legt sich auf ein Mädchen fest, was für mich das Standard der Young Adult Bücher weggenommen hat, denn hier wurde kein Bad Boy gezähmt, sondern er hat sich wohl selber gezähmt. Mit der neuen Reihe um Ella und Micha schafft die Autorin Jessica Sorensen eine Geschichte, die nicht mit spannenden Wendungen oder einem streitenden Paar glänzt, sondern mit Emotionen, Bauchkribbeln und Freude. Für mich ist es definitiv ein Buch, dass ich öfters lesen werde.