Leserstimme zu
Vier Beutel Asche

Ein gutes Buch für zwischendurch

Von: Mandy Bücherchaos
08.07.2015

zum Buch: Drei Monate nach Christophs Tod schien das Leben wieder in Gang zu sein. Doch nicht für Jan, Christophs besten Freund, er geht in der Nacht als Christoph siebzehn geworden wäre, zum Grab seines besten Freundes. Jan ist dort aber nicht alleine, Auf dem Friedhof trifft er Christophs Freundin, Selina, den von schuld geplagten Maik der Christoph das Fahrrad geliehen hat mit dem er in den Tod fuhr und zu letzt Lena die heimlich in Christoph verliebt war. So beschließen die vier Christophs letzten Wunsch zu erfüllen - seine Asche im Meer verstreuen. Also graben sie die Urne aus, verteilen die Asche auf vier Beutel und machen sich mit zwei Motorrädern auf dem weg ans Meer. Der Start einer Abenteuerlichen Reisen durch den Sommer. Meine Meinung: Ich finde die Geschichte echt schön, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann das man einfach so eine Urne ausgraben könnte aber das sei mal dahin gestellt. Denn schließlich haben die vier Freunde es geschafft & sich auf den Weg zum Atlantik gemacht, mit ihren zwei Motorrädern auf einem sitzen Maike und Selina und das andere fuhr Lena, an ihren Hüften hielt sich Jan fest. Die Reise bis zum Meer ist sehr schön zu lesen denn den Freunden fehlt es unter anderem an Geld und Sprit. Wie sie das Geld zusammen kratzen ? Das müsst ihr selber lesen. Mein Problem war der Anfang der Geschichte als Jan versucht den "Mörder" zu packen. Doch ab Seite 80 geht die Geschichte richtig Los da treffen Jan, Selina, Lena und Maik auf einander. In den Seiten davor lernt man 2 Freunde von Jan kennen die in den Ferien bei ihm wohnen da seine Eltern in den Urlaub fahren und Jan Sturmfrei hat. Als die vier beschließen Christophs Wunsch zu erfüllen, erlaubt er seinen Freunden weiterhin bei ihm zu wohnen. Die vier, haben beschlossen niemanden von ihrem Plan zu erzählen & immer wenn jemand anruft kommt eine neue Ausrede. Mir hat der ganze Roadtrip sehr gut gefallen. Was ich auch noch sehr schön fand, war das während sie auf dem Weg zum Ziel sind jeder erzählt wie er Christoph kennen gelernt hat & was sie mit einander Verbindet. Im Buch selbst sind Geschichten mit Christoph als er noch lebte in Kursiv geschrieben, da sie ja was besonders für jeden sind. Die Charaktere sind alle sympathisch, bis auf die zwei Freunde von Jan am Anfang die mochte ich überhaupt nicht deswegen war ich auch froh, als diese nur noch selten aufgetaucht sind meistens nur am Telefon. Jan, Lena, Maik und Selina sind mir ans Herz gewachsen wie vier neue Freunde. Doch so ging es nicht nur mir denn Anfangs kannten die vier sich eigentlich nicht wirklich, nur vom sehen. Nach dem Roadtrip hatte sich eine neu Clique gebildet und die Entwicklung bis dahin, mit den kleinen Streitigkeiten und alles was dazu gehört bekommt man volle Lottee mit, was mich manchmal echt zum lachen gebracht hat, denn der Schreibstil ist einfach so flüssig und manche Sprüche kannte ich aus meinem Umfeld. Also wie Boris Koch das geschrieben hat war echt gut, ich konnte das Buch richtig genießen. Es ist so leicht zu lesen also mir kam es nicht vor wie 384 Seiten eher wie gerade mal 200 Seiten, das Buch ist so durch die Finger geflutscht.