Leserstimme zu
In dieser ganz besonderen Nacht

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Zu Beginn recht fade, dann wirds jedoch sehr spannend

Von: Kura
27.07.2015

Meine Meinung: Das Buch fängt recht unspektakulär an und trotz den ansprechbaren, jugendlichen Schreibstil tröpfelt es die ersten 200 Seiten vor sich hin, sodass ich das Buch häufiger weglegen musste. Natürlich ist es tragisch, was Amber passiert ist. Ich meine sie hat ihre Mutter an einem Hirntumor verloren, das wünscht sich wirklich niemand. Und dann wird sie auch noch von ihren Freunden, ihrer gewohnten Umgebung und ihrem Zuhause weggerissen und muss nach San Francisco zu ihren Vater, mit dem sie kaum etwas zu tun hatte. Dennoch fand ich Amber zu beginn etwas nervig. Die „akute Trauerphase“ dauerte mir persönlich zu lange. Ich hätte mir vielleicht gewünscht, wenn Amber etwas mehr auf ihren Vater zugegangen wäre. Er hat nämlich alles für Amber getan, um es ihr so annehmlich wie möglich zu machen und war wirklich sehr geduldig und rücksichtsvoll zu ihr. Erst nachdem Amber auf Nathaniel gestoßen ist wurde die Handlung attraktiver und auch durch die neuen Freunde, die Amber nach und nach dazu gewonnen hatte, wurde der Geschichte ein ganz großes Stück mehr Leben eingehaucht. Man hatte viel mehr Spaß beim Lesen gehabt und ich habe jeden einzelnen Charakter in mein Herz geschlossen. Vor allem Matt hat es mir angetan. Jeder einzelne von ihnen erlitt einen dramatischen Einschnitt in ihrem Leben, weshalb die Clique so miteinander verbunden ist und zum festen Bestandteil von Ambers Leben wird. Die Momente mit allen zusammen hab ich wirklich sehr genossen. Das Ende des Buches toppt dann jedoch alles. Mit so einer Wende hätte ich nach dem eher bescheidenen Anfang weniger gerechnet. Es lohnt sich also wirklich bis zum Schluss durchzuhalten! Fazit: Man sollte nie ein Buch vorzeitig aufgeben, denn man weiß nie was noch auf einen zukommen könnte. Trotz dem etwas faden Anfang kann ich es nur weiterempfeheln.