Leserstimme zu
Flavia de Luce 3 - Halunken, Tod und Teufel

Tolle Reihe. Macht Lust auf mehr.

Von: Buchtasien
06.08.2015

„>>Du machst mir Angst<<, murmelte die Wahrsagerin.“ – Erster Satz Die Aufmachung: Dieser Band gefällt mir von den drei, die ich bis jetzt gelesen habe von der Aufmachung am besten. Das liegt zum Teil an der Farbe, die sich sehr gut macht, aber auch an den Details, die ins Cover eingearbeitet sind und zur Geschichte passen. Bis auf die Katze kann ich auch alles zuordnen. Der Plot: "Eigentlich wollte Flavia nur ein paar vergnügliche Stunden auf dem Jahrmarkt von Bishop's Lacey verbringen, doch dann steckt sie aus Versehen das Zelt der Wahrsagerin Fenella in Brand. Und kaum hat sich die arme Schaustellerin vom ersten Schreck erholt, wird sie auch noch bezichtigt, vor Jahren ein Baby entführt und so eine Familie zerstört zu haben. Geplagt von Schuldgefühlen, aber auch getrieben von ihrer unstillbaren detektivischen Neugier, setzt Flavia alles daran, Fenella von diesem schlimmen Vorwurf reinzuwaschen. Doch die Zeit drängt, denn irgendjemand scheint wegen des angeblichen Kidnappings blutige Rache an der alten Wahrsagerin nehmen zu wollen..." - Klappentext Meiner Meinung nach verrät der Klappentext viel zu viel vom Plot und offenbart Handlungsstränge, die eigentlich erst gegen Ende wirklich relevant und klar werden. Trotzdem war es eine spannende Geschichte und wieder hab ich den Moment verpasst, an dem der jungen Flavia klar geworden ist, wie die Ereignisse zusammen hängen. Die Hauptgeschichte hat mir insgesamt nicht so gut gefallen, wie die von zweiten Teil. Dafür kommt die Rahmengeschichte ein gutes Stück weiter voran und war spannend zu verfolgen. Die Protagonisten: Flavia ist wie immer ein unheimliches kleines Mädchen, dass sich in die Ermittlung von Mordfällen verrennt und dabei ganz andere Wege findet, als es der Polizei möglich gewesen wäre. Was mir hierbei gut gefallen hat, war, dass sich in der Familie auch einige kleine Veränderungen zeigen und die Beziehungen zwischen den Mitgliedern etwas mehr Form bekommen. Was mir nicht gefallen hat, war, dass manche Charaktere aus den vergangen Roman auftauchten, die ich nicht mehr zuordnen konnte und die leider auch nicht weiter erläutert wurden. So viel es an manchen Stellen schwer allem zu Folgen. Der Schreibstil und Umsetzung: Alan Bradley ist ein toller Autor und auch die Übersetzer haben ganze Arbeit geleistet. Mit einer Mischung aus leicht trockenem Humor und jeder Menge spannender Fakten entsteht ein Krimi, der auf jegliche blutige Schilderung verzichten kann und einfach nur durch den Plot überzeugt. Fazit: Mit jedem Roman von Flavia de Luce gefällt mir die Reihe besser und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Ich gebe meine Leseempfehlung nicht nur für Kirmifans, sondern auch an alle, die, die skurile Geschichten mögen ab.