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Rezension zu
Papa kann auch stillen

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Gelesen: Papa kann auch stillen (Stefanie Lohaus, Tobias Scholz)

Von: Suzu
27.08.2015

Klappentext Wie Paare Kind, Job & Abwasch unter einen Hut bekommen Irgendwann stellt sich bei jedem Paar mit Kinderwunsch die Frage: Wie machen wir’s? Zwei Jobs, Kind und Haushalt unter einen Hut zu bekommen, ist nicht ganz einfach. Stefanie Lohaus und Tobias Scholz haben sich dafür entschieden, ihren Alltag nach dem 50/50-Prinzip zu leben: Sie teilen sich die Arbeit im Haushalt sowie die Betreuung ihres Sohnes fair auf und arbeiten beide (fast) Vollzeit. Welche Reibungen dabei mit dem Umfeld und der Arbeitswelt entstehen, und welche Herausforderungen – und Freuden – den Familienalltag bestimmen, davon erzählen sie humorvoll und voller Herz in diesem Buch. Erschienen im Goldmann Verlag ISBN:978-3-442-15831-7 Preis: 8,99 € (Deutschland), 9,30 € (Österreich) Die Autoren Stefanie Lohaus, geboren 1978, studierte Angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg und lebt mit ihrer Familie in Berlin. Sie ist Gründerin und Herausgeberin des Missy Magazine und arbeitet als freie Journalistin. Bei ZEIT ONLINE erscheint ihre Kolumne „Das Prinzip 50/50“. Tobias Scholz, geboren 1976 arbeitet seit dem Studium der Publizistik, Nordamerikastudien und Soziologie als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin. Seine Dissertation „Distanziertes Mitleid“ erschien 2012 beim Campus Verlag. Seit Herbst letzten Jahres ist er in Elternzeit und beobachtet mit Freude und Ringen unter den Augen die Entwicklung des gemeinsamen Sohnes. Meine Meinung (Kurzfassung) ich fand es sehr informativ und es hat mich echt zum Grübeln angeregt. Stefanie Lohaus und Tobias Scholz berichten objektiv darüber wie sie es geschafft haben, das Elternsein gerecht zu teilen – einerseits aus der Sicht des Vaters, andererseits aus der Sicht der Mutter. Die Schilderungen ergänzen sich gut und man hat die Möglichkeit das individuell Erlebte und die dazugehörigen Erfahrungen gut zu überblicken und auf sich wirken zu lassen. Das das „Prinzip 50/50“ nicht ganz einfach ist und mit Kompromissen verbunden ist, dürfte jedem klar sein. Schön finde ich, dass die beiden Autoren auch schildern, wie sie mit den Herausforderungen des Alltags umgehen. (Achtung Spoiler) Das wird z. B. das Kind zum Stillen ins Büro gebracht, weil es pünktlich zum Wiedereinstieg der Mutter ins Arbeitsleben die Flasche nicht mehr akzeptiert. An der Schreibweise von Stefanie man merkt, dass als Journalistin arbeitet. Torstens Texte dagegen klingen irgendwie emotionaler. Er schildert mehr seine persönliche Erfahrung als Vater. Zudem sind die verfassten Texte – egal vom wem – immer wieder mit Hinweisen auf Studien und Umfragen passend zum Thema gespickt und runden das Buch gut ab. Sehr sympathisch finde ich übrigens auch, dass man auch ein Foto der Familie abgedruckt hat. So bekommt man einen besseren Einblick um wen es überhaupt geht. :) Dies ist nur die Kurzfassung meiner Rezension. Die Langfassung kann auf meinem Blog gelesen werden: http://sweet-butterfly.de/blog/2015/07/05/gelesen-papa-kann-auch-stillen-stefanie-lohaus-tobias-scholz/

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