Leserstimme zu
Das Lied des roten Todes

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Leider nicht so überzeugend wie Band 1

Von: The Moonlit Bookshelf
21.10.2015

Als ich letztens die Dystopien in meinem Bücherregal angeschaut habe, musste ich feststellen, dass ich die Dilogie Das Mädchen mit der Maske von Bethany Griffin nicht beendet habe. Und da ich versuche, Reihen, die mir gefallen haben, möglichst zu beenden, wollte ich natürlich Das Lied des roten Todes lesen, vor allem da mich Die Stadt des roten Todes überzeugen konnte. Und auch wenn mir die Fortsetzung nicht ganz so gut gefallen hat, wie Band 1, so fand ich Das Lied des roten Todes trotzdem lesenswert und würde diese Dilogie gerne Leuten empfehlen, die auf der Suche nach weniger bekannten Dystopien sind. Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Sache mit der Dreiecksgeschichte. Schon im ersten Buch hat mich Arabys Liebesgeschichte gestört und im Band 2 hat sie mich regelrecht genervt. Irgendwie konnte sich Araby wohl nicht entscheiden, aber ehrlich gesagt hat es mich nicht wirklich interessiert, welcher Junge denn ihr Herz am Ende erobert hat. Ich fand es daher schade, dass Das Lied des roten Todes so sehr auf die Dreiecksbeziehung eingegangen ist. Vielmehr war ich daran interessiert, zu erfahren, was nun mit Arabys Eltern passiert ist und ob es ein Wiedersehen zwischen ihnen geben wird. Weiterhin wollte ich erfahren, ob April gerettet werden kann, oder nicht. Was mir dennoch gefallen hat, waren Bethany Griffins lebendige Beschreibungen dieser düsteren Welt, in der Araby lebt. Ich finde den Schreibstil der Autorin sehr schön und bin gerne in die erschreckende Welt eingetaucht, die sie erschaffen hat. Und auch wenn ich Arabys Liebesgeschichte nicht so toll fand, hat mich ihre Entwicklung als Protagonistin auf jeden Fall begeistern können. Da mich aber die Dreiecksgeschichte genervt hat und das Buch dadurch weniger spannend für mich war, kann ich dem Buch leider nicht mehr als 3 Sterne geben. Rating: 3 von 5 Sternen