Leserstimme zu
Gibt es ein Leben nach der Torte?

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Witzige und zugleich spannende Lektüre

Von: Winterteufel Monic
01.12.2015

Dieser Roman war mein erstes Werk der Autorin und auch mein erstes Buch über Heather Wells. Dass es sich hierbei um den neuesten Band einer Reihe handelte, realisierte ich erstmals, als ich es bereits daheim in Händen hielt. Also begann ich erneut eine Reihe mit dem aktuellsten Buch und nicht mit dem Ersten. Dieser Umstand machte mit anfänglich Bauchschmerzen, weil ich Angst hatte, wichtige Informationen aus den vorherigen Romanen nicht zu kennen und somit die Hintergründe nicht richtig erfassen zu können. Diese Sorge war zum Glück weitestgehend unbegründet. Die Geschichte ließ sich problemlos ohne Vorkenntnisse der vorherigen Bücher lesen und hatte zusätzlich einen wundervollen Unterhaltungswert. Heather Wells war eine sehr angenehme Protagonistin und nahm mich sofort mit ihrer etwas naiven und dennoch offenen Art in Beschlag. Ich mochte ihren Wortwitz sehr gerne und verfolgte mit wachsender Spannung das Geschehen. Dass es sich hierbei nicht nur um einen Frauenroman, sondern auch um einen kleinen Krimi handelte, beeindruckte mich zusätzlich. Es gab viele überraschende Wendungen und auch gefährliche Situationen die die Hauptprotagonisten meistern mussten um am Ende einem Happy End entgegen zusteuern. Was mir im Laufe der Geschichte vermehrt auffiel, waren Erwähnungen von bekannten Persönlichkeiten mit denen Protagonisten verglichen wurden oder die Nennung von bekannteren Filmen oder Büchern. Auch das Thema Essen spielte eine größere Rolle. So wurde immer wieder von Speisen, die sich die Protagonisten zu Gemüte führten, berichtet. Gibt es ein Leben nach der Torte? ist der 5. Band der Heather Wells Reihe und überraschte mich mit einer wunderbaren Portion Humor und einer spannenden Mischung aus Krimi und Frauenroman. Allerdings empfehle ich dennoch die Bücher der Reihe nach zu lesen, weil mir am Ende doch einige Hintergrundinformationen zu den Verhältnissen der einzelnen Protagonisten zueinander fehlten.