Leserstimme zu
Hollys Weihnachtszauber

Rezension: Hollys Weihnachtszauber von Trisha Ashley

Von: Lisa
23.12.2015

Fakten Taschenbuch: 512 Seiten Verlag: Goldmann Verlag Originaltitel: Twelve Days of Christmas, Avon, London (2010) Sprache: Deutsch Genre: (Weihnachts-)Roman Klappentext Zur Weihnachtszeit zieht sich die junge Witwe Holly Brown am liebsten zurück. So kommt es der begabten Köchin gerade recht, als sie gebeten wird, auf ein Herrenhaus in einem winzigen Dorf in Lancashire aufzupassen. Dort gilt es nicht nur das imposante Anwesen zu hüten, sondern auch noch ein in die Jahre gekommenes Pferd, eine Ziege und einen altersschwachen Hund. Doch dann kehrt der attraktive aber abweisende Hausherr Jude Martland überraschend nach Hause zurück. Als dann auch noch das Dorf durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, müssen Holly und Jude wohl oder übel Weihnachten miteinander verbringen … Meine Meinung Die Geschichte Besonders jetzt mitten in der Weihnachtszeit, wollte ich unbedingt ein weihnachtliches Buch lesen. Der Klappentext dieses Buches hatte es mir sofort angetan und ich war ganz gespannt auf die Geschichte. Leider fand ich, dass es sehr langsam voran ging, mir war es als würde Holly immer wieder den gleichen Tag erleben und das über 300 Seiten lang. Es drehte sich sehr oft ums Essen (meiner Meinung nach etwas zu viel), da Holly eine leidenschaftliche Köchin ist. Es trägt zwar nicht wirklich zur Geschichte bei, jedoch hatte ich vor lauter Essen überhaupt keinen Überblick mehr. Wie ich finde, hätten die letzten 200 Seiten für das Buch total gereicht. Diese waren nämlich voller Überraschungen, Chaos und Aufregung. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir etwas mehr Zweisamkeit zwischen Holly und Jude erhofft. Das Haus war aber wohl eher eine Familienunterkunft und daher war für Zweisamkeit wohl nicht sehr viel übriggeblieben. Die Charaktere Holly, die Protagonistin, gefiel mir sehr mit ihrer selbstsicheren Art. Sie ist jemand, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt und auch nicht davor scheut, ihre Meinung jemandem ins Gesicht zu sagen. Manchmal hat sie mich aber auch wirklich nervös gemacht. Diese Momente kenne ich eigentlich hauptsächlich aus Filmen, wenn jemand etwas wichtiges zu sagen hat und diesem einfach nicht zugehört wird. Holly war des Öfteren eine solche 'Nicht-Zuhörerin'. Allerdings hat es so die Geschichte auch etwas spannender gestaltet, dadurch dass ich endlich Antworten haben wollte. Der Schreibstil Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Holly erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, da man so am besten den Protagonisten kennenlernt. Was ich auch besonders mag ist, wenn die Kapitel einen Namen haben, wie in diesem Roman. Die Kapitel sind etwas länger, aber keineswegs zu lang um die Motivation am Lesen zu verlieren. Der Titel Wie bei so manchen Büchern, gefällt mir auch hier der englische Titel besser, da er einfach passender ist. Von einem Zauber habe ich nämliche leider nicht sehr viel gespürt. Das Cover Ich finde das Cover ist wunderschön und auch richtig weihnachtlich gestaltet. Anfangs des Buches habe ich mich gewundert, weshalb so viele Menschen in dem abgebildeten Haus waren. Dies wurde mir im Verlaufe des Buches jedoch immer klarer und ist somit auch völlig passend zur Geschichte. Fazit Eine sehr schöne Geschichte über die Familie und die Liebe. Jedoch war es für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge gezogen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es jenen sehr gut gefallen könnte, die es gerne langsam und harmonisch haben. :D Bewertung 3 von 5 Sternen.