Leserstimme zu
Das Ende der Zeit

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Der finale Band steckt voller Überraschungen!

Von: Ilona
18.01.2016

Klappentext: Seit die Mitglieder der geheimen Hourglass-Organisation in die Vergangenheit reisten, um ihren Mentor vor dem sicheren Tod zu retten, ist der Lauf der Zeit gestört. Es gibt nur eine Lösung: Sie müssen das Infinityglass ausfindig machen, denn so kann verhindert werden, dass unliebsame Besucher aus anderen Jahrhunderten die Gegenwart bedrohen. Doch als Dune sich auf den Weg nach New Orleans macht, erfährt er, dass das Infinityglass kein Objekt ist, sondern ausgerechnet die verführerische Tänzerin Hallie ... Meine Meinung: Endlich habe ich den dritten und finalen Band der Hourglass - Trilogie gelesen und was soll ich sagen - ich bin begeistert, obwohl ich anfangs noch Startschwierigkeiten hatte. Das lag aber wohl zum ersten daran, dass ich die vorherigen zwei Bände vor einer gefühlten Ewigkeit gelesen habe und zweitens und das ist das Entscheidende - dass auch dieser Teil aus Sicht anderer Protagonisten erzählt wurde. Der Perspektivenwechsel, der in jedem Band stattfindet, ist für mich anfangs immer etwas gewöhnungsbedürftig und es dauert immer seine Zeit bis ich mich auf die neuen Erzähler auch einlassen kann. Diesmal wurde das finale Buch aus Hallies und Dunes Sicht dargestellt. Beide Protagonisten fand ich unglaublich sympathisch, obwohl sie nicht unterschiedlicher sein konnten. Hallie ist ein Mädchen, das sich nach Freiheit sehnt. Die ist ihr aber nicht vergönnt, denn sie wird von ihrem Vater eingesperrt gehalten, und obwohl es zu ihrer Sicherheit sein soll, möchte Hallie doch am liebsten ausbrechen. Als sie sich in Dune, ihren neuen Sicherheitsmann verliebt, ist er der Einzige, der ihr noch helfen kann. Mehr möchte ich jetzt nicht verraten, meiner Meinung nach sagt der Klappentext schon viel über den Inhalt aus. Die beiden Charaktere Hallie und Dune mochte ich total gerne und es hat letztendlich auch Spaß gemacht, die Geschichte aus ihrer Sicht verfolgen zu können. Ich habe mit den beiden viel mitgefiebert und vor allem musste ich oft über Hallies Sarkasmus schmunzeln. Die Liebesgeschichte zwischen ihnen fand ich einfach nur wunderschön und sie haben wirklich ein perfektes Paar abgegeben. Die Handlung ist auch wie in den letzten beiden Teilen spannend auch wenn es ein paar Stellen gab, die sich etwas zäh angefühlt haben. Die Idee mit den Zeitreisen hat mich schon von jeher interessiert und deshalb ist es kaum verwunderlich, dass ich die Trilogie regelrecht verschlungen habe, obwohl ich mir dann doch Zeit ließ um die Fortsetzungen weiter zu lesen - warum auch immer - an diesen Büchern lag es definitiv nicht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, fesselnd und genau so wie wir ihn aus den vorherigen Bänden kennen. Ich fand es toll, dass die Geschichte diesmal aus Dunes und Hallies Sicht erzählt wurde und wir sie somit noch besser kennen lernen konnten. Wir treffen auch auf die anderen Charaktere wieder, die in den vorherigen Bänden die Hauptrollen innegehabt haben und die Geschichte damals aus ihrer Perspektive erzählten. Das Ende fand ich unglaublich spannend und vor allem extrem überraschend! Einige Wendungen und Geheimnisenthüllungen haben mich aus den Socken gehauen. Deshalb kann ich euch nur ans Herz legen, den finalen Band zu lesen, auch wenn ihr vielleicht von den vorherigen Teilen nicht ganz so begeistert wart. Ich persönlich fand "Das Ende der Zeit" deutlich spannender, emotionaler und fesselnder als z.B. Band 2. Dieses Buch konnte ich auch gar nicht mehr aus der Hand legen, so gut gefiel es mir! Zitat: "Mit sechzehn hatte sie schon die Highschool abgeschlossen. Jetzt macht sie College - Seminare. Sie ist ein wahres Genie." Poe grinste. "Ich wünsche dir jedenfall viel Glück." Eine raffinierte, sexy Intelligenzbestie mit einer Zielscheibe auf dem Rücken. Da brauchte ich wirklich jede Menge Glück. Cover: Alle Cover der Trilogie finde ich wirklich sehr hübsch. Auch das Cover vom dritten Band ist in blau gehalten und auch diesmal sind Schmetterlinge zu sehen. Im Hintergrund am Himmel können wir noch eine Uhr ausmachen die wohl für das Zeitreisen steht, sowie im Vordergrund ein wunderschönes Mädchen mit blauen Augen und braunen Haaren. Fazit: Diese Trilogie ist für jeden Fan von Zeitreisen ein Must - Read. Ich habe den dritten und finalen Band der Trilogie besonders genossen, weil er so einige Überraschungen parat hat. Auch die Protagonisten waren absolut sympathisch und man hat gerne mit ihnen mitgefiebert. Deshalb vergebe ich 5 von 5 möglichen Sternen und bin schon traurig, dass es bereits so schnell zu Ende ist mit der tollen Geschichte! :( Über die Autorin: Myra McEntire lebt in Nashville, der Country-Metropole von Amerika. Da Country-Musik aber überhaupt nicht ihrem Geschmack entspricht, blieb ihr nichts anderes übrig, als sich aufs Schreiben zu konzentrieren. Seit ihrer Kindheit hat sie daher immer wieder kürzere Erzählungen verfasst, aber »Hourglass – Die Stunde der Zeitreisenden« war ihr erster Roman. Und sie hat noch viele Ideen für weitere spannende Geschichten aus der Welt von »Hourglass«.