Leserstimme zu
Die Drachenkämpferin: Nihals Vermächtnis

Gekonnt wie immer, aber nicht das Verdiente Schicksal von Nihal

Von: BÜCHERLESER
18.01.2016

INHALT Einst hat die Halbelfe Nihal die Aufgetauchte Welt vor einem Tyrannen. Nachdem sie mit Sennar die Aufgetauchte Welt verlassen hat und die Jahre ins Land zogen, wurde ihr Name zur Legende. Eine Legende, deren Ende keiner kennt. Zumindest nicht, bis eines Abends ein junger Barde in einer Taverne auftritt und Nihals letztes Lied singt…. FAZIT “Die Drachenkämpferin – Nihals Vermächtnis” hat mich wahnsinnig enttäuscht. Als ich gelesen habe, dass es einen weiteren Teil über meine geliebte Drachenkämpferin geben wird, war ich Feuer und Flamme. Ich habe die ersten drei Bände verschlungen und bin immer noch Fan der Reihe. Aber dieses Buch hat Nihal eine Geschichte beschert, die sie nicht verdient hat. Das neueste Buch rund um Nihal ist Licia Troisi weder missglückt, noch ist es objektiv schlecht. Mir hat es nicht gefallen, weil damit der Mythos um Nihal dahin ist. Wer die ersten drei Bände der Drachenkämpferin kennt, weiß, was Nihal alles erleiden musste und dass sie ein ruhiges Schicksal verdient hat. Also bei mir hat “Die Drachenkämpferin – Nihals Vermächtnis” aus eben genannten Gründen einen schalen Nachgeschmack hinterlassen. Dennoch muss ich aber auch erwähnen, dass Licia Troisi noch immer einen flüssigen und tollen Schreibstil hat und ihre Charaktere überzeugend und lebendig sind. Mir hat auch die Idee vom singenden Barden gut gefallen, sowie die Anfänge der Lieder, die dieser singt und die in Strophenform verfasst sind. Wer die Vorgänger der Drachenkämpferin kennt, sollte sich gut überlegen, ob er diese “Nihals Vermächtnis” wirklich lesen möchte.