Leserstimme zu
Nur ein Leben

Tolle Grundidee, aber nicht überzeugend

Von: Barbara26
22.01.2016

Ich hatte leider meine Probleme mit dem Buch. Die Grundidee des Buches finde ich wirklich gut. Alle Seelen werden seit 5.000 Jahren immer wiedergeboren, sie sind schon alle seit langem miteinander befreundet und können sich an vorige Leben erinnern. Der Umbruch kommt mit Anas Geburt. Keiner weiß mehr, ob er noch wiedergeboren wird. Alle haben Angst, dass das ihr letztes Leben ist. Anfangs wird Ana sehr gut dargestellt. Sie hat Schuldgefühle, ist furchtbar unsicher, weil ihr ihr Leben lang gesagt wurde, dass sie nichts wert ist, dass sie seelenlos ist. Ana gehört nicht dazu. Bis sie auf Sam trifft, der sie so akzeptiert, wie sie ist und ihr helfen will. Im Laufe des Buches wird sie aber nervig. ACHTUNG SPOILER: Für mich sind so "Ja, nein, vielleicht, ich weiß nicht"-Liebesgeschichten seit "Shades of Grey" sehr nervig und genauso war es auch da in der Mitte des Buches. So etwas baut für mich keine Spannung auf. Aber es wird dann wieder besser. SPOILER ENDE Die Umsetzung der Geschichte konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Es gibt zwischendurch sehr langatmige Kapitel, in denen nicht viel passiert. Erst im letzten Viertel passiert dann mehr und das Geheimnis von Anas Geburt wird auch gelöst. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Das Buch ist sehr gut und flott zu lesen. Ich weiß noch nicht, ob es mich überzeugt hat, die anderen zwei Bücher noch zu lesen. Das Cover: Ich finde die Covergestaltung wirklich wunderschön. Das Cover wäre ein Grund, das Buch zu kaufen. Fazit: Originelle Grundidee, die wirklich mal was neues ist, mit Längen und nerviger Liebesgeschichte!