Leserstimme zu
Der magische Schlüssel 1

Guter Grundgedanke, aber....

Von: Charleens Traumbibliothek
05.02.2016

Meine Meinung: Zum Cover: Das Cover strahlt einem sehr entgegen und es gefällt mir richtig gut. Ein echter Hingucker, obwohl es doch irgendwo schlicht ist. Zum Buch: Vorweg muss ich sagen, dass ich das Buch bestimmt einfach zu einem falschen Zeitpunkt gelesen habe. Ich wurde mit dem Schreibstil leider nicht richtig warm. Er war sehr flüssig, aber ich hatte irgendwie das Gefühl, dass sich die Wörter, mit denen die Sätze anfingen, immer wiederholten. Es kam mir teilweise vor, als ob einfach nur Informationen aneinandergekettet wurden. Auch der Kampf, der in diesem Band geführt wird, war für mich etwas unübersichtlich und nur schwer vorstellbar. Es lief alles nicht wie in einem Film ab, ich hatte eher immer mal wieder einzelne Bilder im Kopf. Sehr gut hat mir gefallen, dass direkt zu Beginn eine Karte abgebildet ist und man so einen Eindruck von der großen Insel "Eileanan" erhält. Die Kapitel sind sehr lang gehalten und es gibt sehr viele und vor allem lange Dialoge. Die Hauptcharaktere sind Isabeau und Meghan. Isabeau ist ein Hexenlehrling im Teenageralter und so benimmt sie sich leider auch. Sie hört selten auf das, was man ihr sagt und muss immer alles hinterfragen. So richtig warm wurde ich leider nicht mit ihr. Meghan ist eine erfahrene Hexe, bei der Isabeau aufgewachsen ist. Zu Beginn konnte ich Meghan richtig gut leiden. Die Sympathie zu ihr nahm leider ab, weil sie immer nur im Befehlston unterwegs war. Mir fehlte bei den Charakteren die Leichtigkeit und die sympathischen Seiten kamen leider kaum zum Vorschein. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es handelt sich bei Eileanan um ein Land, welches voller Hexen und magischen Wesen ist. In diesem Band haben die Drachen eine sehr einnehmende Rolle. Man begegnet aber auch noch einigen anderen magischen Wesen, die mein Herz höher schlagen ließen. Auch die Magie hat in diesem Buch einen wichtigen Part, der mir gut gefallen hat. Alles in Allem fehlte es mir leider auch an Spannung, denn diese wollte sich bei mir leider überhaupt nicht aufbauen. Stattdessen gab es so einige Erzählungen und Geschichten. Das Buch endet mit einem Cliffhanger. Am Ende gibt es ein Glossar, welches ich leider mal wieder erst entdeckt habe, nachdem ich mit dem Buch durch war. Fazit: Obwohl das Buch Potential hat, konnte es mich leider nicht überzeugen. Ich bin mit den Charakteren und dem Schreibstil leider nicht warm geworden, so dass mich die Fortsetzungen auch nicht reizen. 2/5 Punkte (Geht so! Das war nicht so meins!)