Leserstimme zu
Das Ende der Zeit

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Ein absolut gelungener Abschluss!

Von: Franzy
08.03.2016

Meinung Dune ist besessen von dem Infinityglass. Er arbeitet Tag und Nacht an dem Skroll um endlich herauszufinden, wie er an diesen Gegenstand rankommen kann. Umso größer ist die Überraschung, dass das Infinityglass eine junge Frau ist...und eine ziemlich heiße noch dazu. Hallie weiß, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Sie sieht Dinge, die außer ihr niemand sieht und wird von ihrem Vater gegen alles und jeden abgeschottet. Ihr einziger Freund ist ein Bekannter aus Band 1 und 2 - Poe. Dune reißt nach New Orleans um an das Infinityglass zu kommen. Er lässt sich von Hallies Vater als Leibwächter anstellen und rückt Hallie ziemlich dicht auf die Pelle. Diese ist sich ganz sicher: Auch diesen Bodyguard hat sie in Null komma nichts aus dem Haus gejagt - doch sie irrt sich. Und ab einem gewissen Punkt will sie gar nicht mehr, dass der hübsche junge Mann aus Samoa von ihrer Seite weicht... Und zack - habe ich diese wundervolle Trilogie beendet. Fast wurde mir ja etwas schwer ums Herz Michael, Emerson, Kaleb, Lily, Dune und Hallie gehen zu lassen - aber was muss, das muss ;-) Ich muss zugeben, dass ich nach Band 2 eigentlich schon hätte aufhören können. Seit dem ersten Teil ist Kaleb mein absoluter Liebling gewesen und als ich gelesen habe, dass Dune in diesem Band die Hauptrolle übernimmt, war ich fast schon ein bisschen traurig, dass es nicht wieder um Kaleb geht. Aber das hat sich schlagartig geändert, als ich angefangen habe zu lesen - Dune ist einfach unglaublich ♥ Aus den beiden Vorgängerbänden wissen wir schon das ein oder andere über ihn. Er muss unglaublich gut aussehen, hat lange Dreadlocks, helle Augen und kommt aus Samoa - wer bei den Worten gutaussehend und Samoa nicht an Dwayne "The Rock" Johnson denkt, dem kann ich dann auch nicht mehr helfen :-D Dunes besondere Gabe ist die Herrschaft über die Gezeiten. In diesem Band erfährt man, weswegen er sich von Wasser fernhält und sein Talent nicht nutzt. Ich kann es nun absolut nachvollziehen! Neu für uns ist Hallie. Abgeschottet und einsam fristet sie ein Leben, das ebenfalls Schmerz kennengelernt hat. Sie vertreib sich die Zeit mit ein paar Aufträgen für Chronos, dem Rausekeln von Bodyguards und flüchtigen Liebesbeziehungen. Bis - ihr ahnt es sicher schon - Dune in ihr Leben tritt. Die Geschichte um die beiden ist wirklich vorhersehbar und nicht wirklich innovativ - aber unglaublich schön *.* Und es kommt zu einigen spannenden Momenten - es lohnt sich also ;-) Den ein oder anderen Leser könnte der ständige Perspektivwechsel zwischen Dune und Hallie stören. Mir hat es überhaupt nichts ausgemacht. Auch dieser Teil liest sich dank des flüssigen Schreibstils wieder unglaublich schnell und gut. Fazit Ein unglaublich guter und spannender Abschluss der Trilogie. Schade, dass die Geschichten um unsere übernatürlichen "Freaks" damit zu Ende sind!