Leserstimme zu
Metro 2033

beängstigend gute Endzeit Sci-Fi

Von: Creepy Creatures Reviews
15.03.2016

"Metro 2033" beschreibt eine Welt unter dem, was früher mal Moskau gewesen ist. Seit Jahrzzehnten leben diejenigen, die während des großen Supergaus zufällig in den U-Bahn Schächten waren oder sich noch dorthin retten konnten zwischen Bahngleisen Stationen und Wagons. Die Oberfläche ist nicht mehr bewohnbar - zumindest nicht von Menschen... "Metro 2033" ist der (das muss man heute dazu sagen) erste und meiner Meinung nach mit Abstand beste Roman aus dem Metro2033-Universum. Artjoms Reise von seiner am Rande des bewohnte U-Bahnnetztes liegenden Heimatstation (die durch schwarze Wesen bedroht wird) zu den Stationen der "Hanse" (einem Verbund der großen, wirtschaftlich und sozial mächtigen Stationen im Inneren des Bahnnetzes) ist gleichzeitig eine Reise ins ungewisse voller Gefahren und unerwarteter Herausforderungen, Bedrohungen durch Wesen, durch Menschen und durch die eigenen Ängste. Jede Station hat ihr eigenes Sozialgefüge - es ist wie eine Reise durch eine Miniaturwelt, in der es Faschisten gibt, Sekten, Diktaturen und Kapitalisten gibt. Die Systeme ändern sich auch wenn die verbindenden Tunnel der Stationen nur 100 Meter lang sind. Alle paar Seiten passiert etwas neues, muss sich Artjom auf neue Umstände einstellen. Weggefährten fallen jäh weg, andere kommen hinzu und am Ende ist er derjenige, der an die Oberfläche muss... Das Ende des Romans ist sphärisch und sehr offen. Auch der Nachfolger dieses Romans "Metro 2034" setzt dort nicht an. Trotzdem ist "Metro 2033" eines der spannendsten, gruseligsten und besten Sci-Fi Romane überhaupt unf für mich DAS beste der letzten 10 Jahre.