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Rezension zu
Ich lass dich nicht los

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Eine schöne Mischung aus Liebe, Drama und Mystik.

Von: drei Lockenköpfe
24.03.2016

ACHTUNG REZENSION KÖNNTE SPOILERN! Auf Grund vieler positiven Rezensionen, dem ansprechenden Klappentext und dem tollen Cover habe ich bei dem Buch "ich lass dich nicht los" von Madeleine Reiss zugegriffen. Erwartet habe ich einen spannenden Thriller. Die Suche nach dem verlorenen Sohn. Bekommen habe ich etwas ganz anderes. In wechselnder Perspektive wird die Geschichte von Molly und von Carrie erzählt. Die beiden Frauen leben total unterschiedlich. Es ist dauert sehr lang bis die Handlungsstränge sich kreuzen. Carrie erlebt einen schweren Verlust. Ihr Sohn verschwindet spurlos bei einem Ausflug am Strand. Das Schicksal meint es nicht gut mit ihr. Viele Jahre lebt sie im ungewissen. Herzzerreissend dürfen wir miterleben wie die Suche und jeder Hinweis in den Sand verläuft. Soviel zur Vorgeschichte. Das Buch erzählt von ihrem Leben drei Jahre nach Charlies verschwinden. Ihr Weg kreuzt sich mit dem von Molly. Ohne den Klappentext währe die Verbindung der beiden Frauen lange ein Rätsel. Sie war zufällig am selben Tag an dem Charlie verschwand auch am Meer. Auch Molly und ihr Sohn Max haben schon einiges Mitgemacht. Wann und warum sich die Wege nochmal kreuzen müsst ihr aber selber lesen. Nun gibt es einen dritten Handlungsstrang. Der Erzählt wie die Frauen zusammen finden. In welcher Beziehung Max mit Charlie steht. Und wie alle versuchen Mollys Ehemann zu entkommen. In diesem Handlungsstrang erfahren wir auch einiges aus der Vergangenheit. Die Protagonisten sind interessant und von Beginn an sympathisch. Für mich war die gesamte Geschichte unterhaltsam. Manche Begebenheiten waren etwas zu überspitz, dennoch bereitete mir "Ich lass dich nicht los" angenehme Lesestunden. Ein dominantes Thema sind Mystische Begebenheiten. So trifft sich Carrie mit einem Medium der Kontakt mit ihrem Sohn aufnehmen kann. Dies habe ich in einem Roman so nicht erwartet. Absolut überflüssig fand ich die sehr detaillierten und obszönen Sexszenen. In dieser Gefühlvollen Geschichte fand ich es unpassend. An manchen stellen zog sich die Handlung in die Länge, aber an Weglegen war nicht zu denken. Der Schreibstil der Autorin hat mich absolut überzeugt. Dieser ist schön flüssig und es machte Spass über die Seiten zu fliegen. Sehr einfühlsam und überzeugend konnte sie die Gefühle von Carrie, der Verzweifelten Mutter die ihr Kind verloren hat, darstellen. Eine schöne Mischung aus Liebe, Drama und Mystik. Madeleine Reiss hat hier einen Roman geschrieben, der mein Herz bewegte. Carrie erlebte den Alptraum aller Eltern. Bis zum Schluss habe ich mit ihr auf ein Happy End gehofft. === Die Autorin === Das Schreiben wurde Madeleine Reiss gewissermaßen in die Wiege gelegt, denn sie ist die älteste Tochter des 2012 verstorbenen Schriftstellers und Booker-Preis-Gewinners Barry Unsworth. Madeleine Reiss arbeitete viele Jahre als Journalistin, bevor sie mit »Ich lass dich nicht los« ihren ersten Roman vorlegte, der aus über 1000 Einsendungen einen Buchwettbewerb des bekannten englischen TV-Talks »The Alan Titchmarsh Show« gewann. Derzeit arbeitet Madeleine Reiss an ihrem nächsten Roman, sie hat zwei Söhne und lebt mit ihrer Familie in Cambridge.

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